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Fünf Studenten-Oscar-Chancen für Filme deutscher Hochschulen​

Sprungbrett nach Hollywood : Fünf Studenten-Oscar-Chancen für Filme deutscher Hochschulen

Mehrere Absolventen deutscher Filmhochschulen haben es im Wettbewerb für den diesjährigen Studenten-Oscar in die Endrunde geschafft. Für die Gewinner kann dies ein Sprungbrett nach Hollywood sein.

Gleich fünf Filmproduktionen deutscher Hochschulen haben in diesem Jahr Chancen auf einen Studenten-Oscar. Nach Mitteilung der Oscar-Akademie in Los Angeles am Donnerstag (Ortszeit) werden die Preise für die Kurzfilme amerikanischer und internationaler Nachwuchsregisseure voraussichtlich im Oktober in Kalifornien verliehen.

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In der Sparte „Animation“ sind die Regisseure
Jan Gadermann und Sebastian Gadow (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) mit dem Stop-Motion-Film „Laika & Nemo“ über eine Astronautin und einen Tiefseetaucher vertreten. Sechs weitere Trickfilme sind in dieser Sparte im Rennen.

Unter den sieben Finalisten in der Kurzfilm-Sparte „Narrative“ gibt es neben Beiträgen aus Italien, Mexiko und den USA gleich vier deutsche Anwärter. Nils Keller („Almost Home“) und Welf Reinhart („Eigenheim“) sind beide von der Hochschule für Fernsehen und Film München. Pascal Schuh (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) ist mit dem Kurz-Spielfim „Auf Platte“ (engl. Titel: „Songs of a Caretaker“) im Rennen, Eugen Merher (Filmakademie Baden-Württemberg) mit „The Boy Who Couldn’t Feel Pain“.

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Im vorigen Oktober waren zwei Nachwuchsregisseure deutscher Filmschulen zu Studenten-Oscar-Ehren gekommen. Murad Abu Eisheh, Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, holte mit „Tala'vision“ in der Sparte „Narrative“ den Student Academy Award in Gold. Die Trophäe in Silber in dieser Kategorie ging an Simon Denda mit seinem Abschlussfilm „Adisa“ von der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Mit den Trophäen ehrt die Akademie seit 1972 Auslands-Regisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. Der Studenten-Oscar hat sich als Sprungbrett für eine Hollywood-Karriere erwiesen. Regisseure wie John Lasseter („Toy Story“), Spike Lee („Malcolm X“), Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“) und Cary Fukunaga („Keine Zeit zu sterben“) zählen zu früheren Preisträgern.

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(albu/dpa)