Kinostart am 30. März „Manta“-Film feiert Fortsetzung nach mehr als 30 Jahren

Köln · Benzin rein, Gaspedal runter: Die Auto-Komödie „Manta, Manta“ mit Til Schweiger wird fortgesetzt. Seit dem ersten Teil von 1991 hat sich der Blick auf Autos aber verändert - oder doch nicht? Bei der „Manta“-Premiere geben ein paar Promis Einblick in ihr Fahrverhalten.

"Manta Manta - Zwoter Teil": Fotos vom roten Teppich
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Promis feiern Start der „Manta, Manta“-Fortsetzung in Köln - Die Bilder vom roten Teppich

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Foto: dpa/Henning Kaiser

1991 zeigte der Film „Manta, Manta“ eine lustige Clique im Ruhrgebiet, für die das Auto das Wichtigste im Leben war. Vorneweg knatterte Til Schweiger als Proll Bertie über den Asphalt, verliebt in Friseurin Uschi (Tina Ruland). Am Donnerstag wird der Film nun nach mehr als 30 Jahren mit einem zweiten Teil fortgesetzt - erneut mit Schweiger und Ruland. Da bleibt soweit alles beim Alten.

Was sich allerdings verändert hat: der Blick auf Autos. Tempolimit, Autobahnbau, die Zukunft von Verbrennungsmotoren - alles hochpolitische Diskurse. Verändert das das Fahrgefühl? Bei der Premiere von „Manta Manta - Zwoter Teil“ gaben sich manche Promis als Fans von schnellen Wagen zu erkennen - und andere als Radfahrer.

Schauspieler Mark Keller („Der Bergdoktor“) etwa erklärte, dass er es auf der Straße eher behutsam angehen lasse. „Ich bin gemütlich am Fahren, weil ich so viel unterwegs bin“, sagte der Darsteller. Die Hauptsache sei für ihn Sicherheit - und viel Platz, weil er viele Sportsachen dabei habe. „Mein Sohn ist der schnellere Fahrer“, sagte Keller.

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Foto: dpa/Oliver Berg

Rapper Eko Fresh erzählte, dass er „einen praktischen Ansatz“ beim Fahren verfolge. „Ich bin eigentlich nicht so der Adrenalin-Junkie. Ich will immer, dass es schön gemütlich ist“, sagte der Musiker. Schauspieler Michael Kessler („Switch“), der in beiden „Manta“-Filmen mitspielt, sagte, dass er zwar Autofahrer sei - aber kein „Autofetischist“. Ein Auto sei für ihn ein Gebrauchsgegenstand. „Und ich fahre mein Leben lang lieber Fahrrad als Auto“, sagte Kessler.

Schauspielerin Jenny Elvers („Knallhart“, „Promi Big Brother“) beschrieb ihr Auto als eine Art Stauraum für Dinge, die man im Notfall brauchen könne. „Ab und zu sieht es aus, als würde ich da drin wohnen“, erzählte die 50-Jährige. „Ich bin für alles gerüstet, da ist alles drin“, sagte sie. Das gelte „von der Strumpfhose bis zum Pflaster“ und auch für Nahrungsmittel. „Bei mir kann man überleben.“

Regelrecht ins Schwärmen kam Reality-TV-Teilnehmerin Evelyn Burdecki. „Ich liebe das. Ich finde, man kann da Emotionen abbauen beim Autofahren. Du machst die Musik an, du machst die Fenster auf. Du kannst einfach hinfahren, wohin du willst und brauchst nur einen vollgetankten Tank“, sagte sie. Wenn dazu noch der passende Partner nebendran sitze, sei das der „Optimalfall“. Sie sitze aber gern selbst am Steuer. „Finde ich schon geil“, sagte Burdecki - auch, weil man den Lippenstift noch „kurz im Rückspiegel“ nachziehen könne.

Fußballer Lukas Podolski brachte seine Sicht der Dinge unterdessen mit einem Satz auf den Punkt: „Wer jetzt hier sagt, er mag keine schnellen Autos - der lügt.“

(mzu/dpa)