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"Rubinrot" kommt ins Kino: Zwei Jugendliche auf Zeitreise

"Rubinrot" kommt ins Kino : Zwei Jugendliche auf Zeitreise

Es ist ein einfaches, aber wirksames Rezept: Man nehme zwei Jugendliche, die sich ineinander verlieben und gemeinsam Abenteuer in einer fantastischen Welt bestehen müssen. Genauso ist auch Kerstin Giers "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie aufgebaut.

Darin geht es um die junge Gwendolyn, die Dank eines besonderen Gens durch die Zeit reisen kann. Gemeinsam mit dem ebenfalls zeitreisenden Gideon springt sie durch die Jahrhunderte.

Mit ihren Romanen knüpft die deutsche Autorin an internationale Erfolge wie die Vampir-Saga "Twilight" oder die "Tribute von Panem" über tödliche Spiele in einer futuristischen Welt an. Teenager, vor allem weibliche, lieben die Bücher. Die Filme dazu lösten einen weltweiten Hype aus, ihre Stars wurden zu Teenie-Helden.

Am nächsten Donnerstag kommt nun die Verfilmung von Giers erstem Buch "Rubinrot" in die Kinos und bedient den aktuellen Fantasy-Trend. Regisseur Felix Fuchssteiner hat in seinem ersten großen, international anmutenden Kinofilm viel richtig gemacht. Die Nebenrollen sind mit Veronica Ferres, Josefine Preuß, Axel Milberg, Kostja Ullmann, Laura Berlin und Katharina Thalbach prominent besetzt, der Soundtrack von Sofi de la Torre ist eingängig und dürfte dem Zielpublikum gefallen.

Gwendolyn wird von der 20-jährigen Maria Ehrich gespielt. Jannis Niewöhner übernimmt als Gideon die Rolle des Mädchen-Schwarms. Die Geschichte hat alles, was sich das Teenager-Herz wünscht: eine rebellische Heldin, die erste Liebe, mysteriöse Geheimnisse, Verrat und fremde Welten. Bleibt der Trend bestehen, werden vermutlich auch die anderen beiden Teile der Trilogie, "Saphirblau" und "Smaragdgrün", bald verfilmt.

(sym)