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"The Best of Me": Kitsch und Klischees nach Nicholas Sparks

"The Best of Me" im Kino : Kitsch und Klischees nach Nicholas Sparks

Wem die Festtage nicht süß genug waren, der bekommt jetzt im Kino noch eine extra Portion besonders zuckrige Kost. Geliefert wird sie vom Großmeister der Gefühle, US-Bestsellerautor Nicholas Sparks.

Verpackt in schöne Bilder mit nicht minder schönen Menschen hat sie Regisseur Michael Hoffman. Es ist die neunte Verfilmung eines Romans des - nach dem Geburtstag an Silvester - 49 Jahre alten Romantik-Experten.

"The Best of Me" folgt der gewohnten Sparks-Rezeptur, wobei besonders bei den Zutaten Kitsch und Klischees derart beherzt zugegriffen wurde, dass es wohl nur echte Romantiker noch unbeschwert genießen können. Es gibt Sternenhimmel, Kaminfeuer, prachtvolle Gärten und Mondscheinbaden im See, Schauspieler und Schauplätze (im Raum New Orleans) übertreffen sich gegenseitig an Schönheit. Konflikte, innere wie äußere, gehören auch bei Sparks dazu, bleiben aber ebenso simpel.

(RP)