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"Irre sind männlich" mit Fahri Yardim: Gelungene deutsche Komödie

"Irre sind männlich" : Gelungene deutsche Komödie mit Fahri Yardim

Guter Schauspieler, komödiantisches Talent, attraktiv und: zur Abwechslung mal nicht Matthias Schweighöfer. Fahri Yardim dürfte deutschen Filmproduzenten gefallen. Auch nach dem Werk " Irre sind männlich".

Guter Schauspieler, komödiantisches Talent, attraktiv und: zur Abwechslung mal nicht Matthias Schweighöfer. Fahri Yardim dürfte deutschen Filmproduzenten gefallen. Auch nach dem Werk "Irre sind männlich".

Spätestens seit Til Schweiger mit "Keinohrhasen" eine deutsche romantische Komödie zum Kassenschlager machte, werden neue Helden für das Genre gesucht. Schweighöfer ("Vaterfreuden", "Schlussmacher") war bislang der Einzige, der in Serie daran anknüpfen konnte. Nun darf sich in "Irre sind männlich" der in Hamburg geborene Yardim als Hauptdarsteller an der richtigen Mischung aus Humor und Herz probieren.

Allein das macht die Geschichte um den Spiele-Entwickler Daniel zu einer wohltuenden Abwechslung. Manche Frau würde wohl sagen, dass Daniel treu und romantisch ist. Seine Freundin Mia (Josefine Preuß) meint, dass er klammert und lässt ihn sitzen - mit dem Hinweis, besser mal eine Therapie zu machen. Daniel und sein Kumpel Thomas (Milan Peschel) finden bald heraus, dass sich Gruppentherapien bestens eignen, um Frauen kennenzulernen. Ergiebiges Setting für eine gelungene Komödie.

Wertung: gut

(RP)