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"Der kleine Drache Kokosnuss" im Kino: Drache Kokosnuss wird erwachsen

"Der kleine Drache Kokosnuss" im Kino : Drache Kokosnuss wird erwachsen

Erst war er im Buch, jetzt ist er im Kino: Nach Kinderbuchhelden wie "Die wilden Kerle", "Ritter Rost" oder "Das kleine Gespenst" soll nun auch "Der kleine Drache Kokosnuss" in 3D die Leinwände erobern.

Die Regisseure haben bereits Erfahrung mit Kinderfilmen dieser Art. Nina Wels war Co-Regisseurin bei „Ritter Rost“, während Hubert Weiland „Der Mondbär“ und „Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn“ mit inszenierte. Kokosnuss ist zu Beginn ein tollpatschiges Drachenkind, das nicht fliegen kann. Auch seine Künste im Feuerspucken sind bescheiden. Doch alles üben hilft nichts. Die beste Schule ist nun mal das Leben selbst und so kann Kokosnuss erst im Moment großer Gefahr zeigen, was in ihm steckt: ein mutiger, schlauer Drache, der obendrein tapfer zu seinen Freunden hält. Auch die Eltern müssen dazu lernen. Schimpfen sie anfangs noch, dass ihr unbeholfener Sohn nicht mal das wertvolle Feuergras bewachen kann, müssen sie gegen Ende erkennen, dass sie ihm doch etwas mehr zutrauen sollten.

Der Film ist nett anzusehen und hat viele lustige Dialoge und Szenen, bei denen alle lachen. Zwar wird es mitunter etwas unheimlich, doch diese Momente der Angst sind nur von kurzer Dauer.

(RP)