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"Die Pinguine aus Madagascar": Klasse Kinopremiere!

"Die Pinguine aus Madagascar" : Die Pinguine bekommen einen eigenen Film

Knapp zehn Jahre nach ihrem ersten furiosen Auftritt sind die Pinguine aus "Madagascar" reif für ein Solo auf der großen Leinwand. Ihre Einlagen sind große Klasse!

In ihrem ersten eigenen Kinofilm bekommen es die abenteuerlustigen Frackträger Skipper, Kowalski, Rico und Private (gesprochen von den Fantastischen Vier) mit einem Schurken der Extraklasse zu tun: dem beleidigten lila Tintenfisch Dave.

Weil Zoobesucher in aller Welt die Pinguine immer viel niedlicher finden als ihn, schwört er Rache. Mit einem Super-Serum will er die Pinguine in fiese Monster verwandeln. Ein klarer Fall für die Pinguin-Geheimdienstler, die zuvor schon in den "Madagascar"-Filmen zusammen mit den anderen New Yorker Zootieren und in einer eigens für sie entworfenen TV-Serie aktiv waren.

Die Pinguine sind eher einfach gestrickte Kumpel. Ganz anders als ihre leicht neurotischen Zoo-Kollegen, die mit doppelbödigem Humor auch erwachsene Zuschauer zum Lachen bringen: das hyperaktive Zebra Marty, der narzisstische Löwe Alex, die neurotische, hypochondrische Giraffe Melman und die Nilpferd-Diva Gloria.

Auch wenn die Pinguine nicht den ausgeflippten Charme der anderen "Madagascar"-Tiere haben - ihre Action-Einlagen sind große Klasse und werden vor allem Kinder begeistern. Mit absoluter Lässigkeit schwingen sie sich für eine Verfolgungsjagd in Venedig in die Gondel. Über Zebrastreifen rollen sich die Vier mit ihrer körpereigenen schwarz-weißen Supertarnung. Die feindliche Tintenfisch-Truppe lenken sie mit einer kuriosen bayerischen Schuhplattler-Einlage in Lederhosen ab.

(RP)