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"Das Magische Haus": Die Verschwörung der Haustiere

"Das Magische Haus" im Kino : Die Verschwörung der Haustiere

Mit vereinten Kräften lässt sich fast alles erreichen - sogar Dinge, die eigentlich unmöglich erscheinen. Eine Botschaft, die gerne in Kinderfilmen vermittelt wird. So auch in dem Kinoabenteuer "Das Magische Haus".

Ein Makler will darin das Haus seines Onkels verkaufen. Die Gelegenheit ist günstig, liegt der alte Mann, ein Zauberer, doch im Krankenhaus. Der geldgierige Neffe hat die Rechnung allerdings ohne die Haustiere und wundersamen Spielsachen des Magiers gemacht. Sie wollen ihr Zuhause um jeden Preis behalten, müssen dafür aber auch unbedingt zusammenhalten. Ihre Idee: Das alte Gemäuer soll ein Spukhaus werden.

Mit viel Charme zeigt der rasante und herrlich gruselige Animationsfilm, wie dieser Plan gelingen kann. Dass der Film in 3D gedreht wurde, macht ihn umso spannender. Im Mittelpunkt steht der Kater Thunder, gesprochen von Matthias Schweighöfer. Als er Zuflucht vor einem Gewitter sucht, landet er zufällig in dem unheimlichen Haus. Wie Kinder in der Geisterbahn gehen die Zuschauer mit ihm auf Entdeckungsreise durch das Gebäude. Der Film setzt auf die Kraft der Fantasie, die nicht aus Ordnung entsteht, sondern aus Chaos und der unbändigen Lust, mutig Neues auszuprobieren.

(RP)