Bruce Dern in "Nebraska": Roadmovie von Alexander Payne

Kinofilm von Alexander Payne : "Nebraska" ist ein Roadmovie mit Retro-Charme

Woody Grant (Bruce Dern) ist der festen Überzeugung, ein Lottogewinn in Millionenhöhe würde auf ihn warten. Um das Geld persönlich abzuholen, macht er sich von Montana nach Lincoln, Nebraska auf – mit einem Stopp in seiner alten Heimatstadt Hawthorne, wo er auf seine skurrile und bisweilen bizarre Verwandtschaft trifft. Begleitet wird er dabei von seinem Sohn David (Will Forte).

Woody Grant (Bruce Dern) ist der festen Überzeugung, ein Lottogewinn in Millionenhöhe würde auf ihn warten. Um das Geld persönlich abzuholen, macht er sich von Montana nach Lincoln, Nebraska auf — mit einem Stopp in seiner alten Heimatstadt Hawthorne, wo er auf seine skurrile und bisweilen bizarre Verwandtschaft trifft. Begleitet wird er dabei von seinem Sohn David (Will Forte).

Der in Omaha in Nebraska geborene Alexander Payne ("The Descendants") ist ein großer Bewunderer des klassischen japanischen, italienischen und amerikanischen Kinos. Kurosawa, Fellini und Capra gehören zu seinen Vorbildern. Noch nie ist er ihnen so nahe gekommen wie in seiner Tragikomödie "Nebraska", die durch glänzende Schauspieler, ein vielschichtiges Drehbuch, leise Melancholie, rauen Witz und leichten Retro-Charme besticht. Roadmovie, anrührende Familiengeschichte und Landschaftsepos in einem.

Sensationell agiert Bruce Dern, der beim Filmfestival in Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde und für einen Golden Globe nominiert war. Dern ist ein Schauspieler der 60er und 70er Jahre, sein Name mit Regisseuren wie Roger Corman ("The Trip") und Alfred Hitchcock ("Familiengrab") verbunden. Größere Aufmerksamkeit erhielt er immerhin zuletzt durch sein Mitwirken in "Django Unchained" von Quentin Tarantino, der ein Bewunderer Derns ist. llll

(dpa)
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