Kinocharts: Peter Jacksons "Der Hobbit" zeigt es allen

Kinocharts aus den USA und Deutschland : "Der Hobbit" zeigt es allen

Es ist gekommen, wie es kommen musste: "Der Hobbit: Smaugs Einöde" hat spielerisch den Sprung auf den Spitzenplatz der Kinocharts geschafft. Dennoch sorgte das Einspielergebnis für ein wenig Enttäuschung.

Das Fantasy-Spektakel "Der Hobbit: Smaugs Einöde" hat seinem Ruf alle Ehre gemacht und ist nach dem Startwochenende an die Spitze der Kinocharts gesprungen. "Die Tribute von Panem - Catching Fire" muss derweil Rückschläge einstecken.

Deutschland

Die Tolkien-Verflimung ist also die neue Nummer eins der "Cinemaxx"-Kinocharts. Der Disney-3D-Weihnachtsfilm "Die Eiskönigin - völlig unverfroren" wurde damit von Platz eins auf Rang zwei verdrängt. Auf dem dritten Platz steht weiterhin der deutsche Überraschungshit "Fack ju Göhte" mit Elyas M'Barek, Karoline Herfurth und Katja Riemann.

Auf Rang vier — in der Vorwoche noch Platz zwei — steht jetzt der zweite Teil der "Panem"-Erfolgsreihe: der starbesetzte Science-Fiction-Film mit Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson droht bald aus den Top Five herauszufallen. Das Horror-Remake "Carrie" mit Jungstar Chloë Grace Moretz fiel von vier auf fünf.

USA/Kanada

Fantasy beherrscht auch die US-Leinwände: Peter Jacksons Blockbuster setzte sich am Wochenende mit knapp 74 Millionen Dollar (rund 53 Millionen Euro) an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts.

Der Streifen konnte damit aber nicht an den Erfolg seines Vorgängers "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" anknüpfen. Teil eins der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Buch "Der kleine Hobbit" war im vorigen Dezember mit knapp 85 Millionen Dollar in den USA an den Start gegangen.

Der Zeichentrickfilm "Die Eiskönigin - völlig unverfroren" rutschte auch in den US-Kinos von seinem Spitzenplatz auf Rang zwei ab. Dort nahm die Disney-Produktion nach Schätzungen am Sonntag immer noch 22,2 Millionen Dollar ein. Der bisherige Gesamtverdienst liegt bei knapp 165 Millionen Dollar.

Der Neueinsteiger "Tyler Perry's A Madea Christmas" musste sich auf Platz drei mit Einnahmen von gut 16 Millionen Dollar begnügen. Die Komödie des schwarzen Multitalents Tyler Perry um die Kultfigur Madea blieb damit hinter den Branchenerwartungen zurück.

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(cfk)
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