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Kinocharts: Kate Upton und Cameron Diaz schlagen "Captain America"

Kinocharts in Deutschland und Nordamerika : Diaz, Upton und Co. schlagen Captain America

In Deutschland bleibt die charismatischste Spinne der Filmgeschichte weiterhin auf Platz eins der Kinocharts. Die Nordamerikaner können dem Charme von Cameron Diaz, Kate Upton und Leslie Mann in "Die Schadenfreundinnen" nicht widerstehen.

Ein erneuter Rückschlag für Johnny Depp. Nachdem sein Film "Transcendence" bereits in den USA floppte, war das Einspielergebnis in Deutschland auch mager. Und auch Chris Evans musste sich geschlagen geben.

Rachsüchtige Frauen hat den Superhelden "Captain America" in die Flucht getrieben. An den US-Kinokassen triumphierte am Wochenende die Komödie "Die Schadenfreundinnen". Ab Donnerstag schlagen Cameron Diaz, Leslie Mann und Kate Upton auch in Deutschland zu.

Die Fortsetzung der Marvel-Comic-Verfilmung "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" von Marc Webb hat sich an der Spitze der Cinemaxx-Kinocharts behauptet. Der neu gestartete Hightech-Thriller "Transcendence" landete auf Platz zwei.

Gerade einmal rund 16.000 Besucher konnten durch den Film mit dem Superstar in die Kinos gelockt werden — ein enttäuschender Wert für den Blockbuster. In dem Science-Fiction-Thriller geht es um die bedrohliche Vision einer Zukunft, in der es möglich ist, menschliches Bewusstsein mit künstlicher Intelligenz zu verbinden.

Der Animationsfilm "Rio 2 - Dschungelfieber" blieb derweil Dritter. Von Rang zwei auf vier abgestuft wurde der 3D-Film "The Lego Movie". Ihm folgt auf Platz fünf der Newcomer "Für immer Single". In der Komödie geht es um Sex, die Suche nach der großen Liebe und Männerfreundschaft. Zac Efron spielt darin den Protagonisten.

"Captain America" muss sich nach drei Wochen an der Spitze der nordamerikanischen Kinocharts geschlagen geben. Die Komödie "Die Schadenfreundinnen" spielte bei ihrem Wochenenddebüt knapp 25 Millionen Dollar (18 Millionen Euro) ein und setzte sich damit an die Spitze. Cameron Diaz, Leslie Mann und Kate Upton mimen darin drei schöne Racheengel, die sich gegen einen untreuen Ehemann verschwören. Der freche Film von Nick Cassavetes läuft am 1. Mai in den deutschen Kinos an.

Die Action-Saga "The Return of the First Avenger" mit Chris Evans als Captain America, verdiente nach Branchenschätzungen an ihrem vierten Wochenende immerhin noch 16 Millionen Dollar dazu. Das reichte für den zweiten Platz der Charts und für bisherige Einnahmen von knapp 225 Millionen Dollar.

Der religiös angehauchte Film "Heaven Is for Real" um das Nahtoderlebnis eines vierjährigen Jungen spielte an seinem zweiten Wochenende 13,8 Millionen Dollar ein. Der Film mit Greg Kinnear in der Vaterrolle hat gerade einmal zwölf Millionen Dollar gekostet und nun schon mehr als 50 Millionen Dollar verdient. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.

Platz vier sicherte sich der Trickfilm "Rio 2 - Dschungelfieber" mit Wochenendeinnahmen in Höhe von gut 13 Millionen Dollar. Nach dreiwöchiger Laufzeit nähert sich der Animationshit nun der 100-Millionen-Dollar-Marke.

Als Neueinsteiger schaffte es das Action-Drama "Brick Mansions" mit 9,6 Millionen Dollar auf den fünften Rang. Es ist einer der letzten Filme des im November tödlich verunglückten "Fast & Furious"-Stars Paul Walker. Luc Besson produzierte das Hollywood-Remake des französischen Actionstreifens "Banlieue 13 - Anschlag auf Paris" mit Walker in der Rolle eines Undercover-Polizisten. Anfang Juni soll "Brick Mansions" in den deutschen Kinos anlaufen.

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(dpa)