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Kinocharts: Angelina Jolie in "Maleficent" setzt sich vor die "X-Men"

Kinocharts in Deutschland und Nordamerika : Die böse Fee verzaubert das Kinopublikum

Disney hat mit "Maleficent - Die dunkle Fee" einen Volltreffer gelandet. Das Fantasy-Drama in 3D mit Angelina Jolie spielte an seinem Startwochenende weltweit 170,6 Millionen Dollar ein.

Dornröschen einmal ganz anders: Die Disney-Verfilmung des Grimms-Märchens, aus der Perspektive der "bösen" Fee erzählt, hat am Wochenende Furore gemacht. "Maleficent - Die dunkle Fee" spielte nach vorläufigen Angaben des Boxoffice-Mojo vom Montag weltweit 170,6 Millionen Dollar (125 Millionen Euro) ein. In den USA und Kanada setzte sich die aufwendig gedrehte 3D-Produktion mit Starteinnahmen von 70 Millionen Dollar unangefochten an die Spitze der Kinocharts.

Kaum überraschend hat sich auch in Deutschland "Maleficent" durchgesetzt. Laut "Cinemaxx" zog es rund 40.000 Zuschauer in die Kinos. "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" musste damit den Spitzenplatz nach nur einer Woche wieder räumen.

Die Western-Komödie "A Million Ways to Die in the West" von Seth MacFarlane überzeugte die Deutschen offenbar auch. Der Film stieg auf dem dritten Platz der Charts ein. Nur knapp wurden die Werke "Bad Neighbors" und "Godzilla" hinter sich gelassen.

Hollywoodstar Angelina Jolie, die in dem Film die eigentlich gar nicht so böse, durch enttäuschte Liebe aber verbitterte 13. Fee darstellt, zog eine große Fan-Gemeinde an. Laut Boxoffice Mojo war über 60 Prozent des Publikums weiblich. Ihre Rolle in "Maleficent" habe die US-Schauspielerin mit dem bisher besten Debütergebnis ihrer Karriere belohnt, nach "Kung Fu Panda" (2008), "Wanted" (2008) und "Mr. & Mrs. Smith" (2005), schrieb der "Hollywood Reporter".

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Allerdings reichten die vorläufigen Einnahmen von 170,6 Millionen Dollar bislang nicht, um die enormen Produktionskosten des Films in Höhe von 175 Millionen Dollar auszugleichen. Laut "Hollywood Reporter" waren etliche Szenen auf Drängen von Jolie neu gedreht worden.

Der Spitzenreiter des vorherigen Wochenendes, "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit", rutschte mit Einnahmen von 32,6 Millionen Dollar auf Platz zwei ab. Die neue Western-Komödie "A Million Ways to Die in the West" mit Seth MacFarlane, Charlize Theron und Liam Neeson erwies sich nach Meinung der Fachblätter als Flop. Sie musste sich trotz ihrer Spitzenbesetzung mit Starteinnahmen von 17,1 Millionen Dollar und Platz drei der Charts begnügen. Rang vier ging an die derbe Komödie "Urlaubsreif" ("Blended") mit Adam Sandler und Drew Barrymore, Platz fünf an das Monster "Godzilla".

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Kinocharts aus Deutschland

(dpa)