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„Indiana Jones 5“ nun erst für 2023 geplant - auch Marvel-Filme verschoben

Kino-Verspätungen : „Indiana Jones 5“ nun erst für 2023 geplant - auch Marvel-Filme verschoben

Superhelden superlangsam: Thor, Black Panther und Doctor Strange kommen mit deutlicher Verspätung ins Kino. Die lang erwartete Fortsetzung von „Indiana Jones“ veröffentlicht Disney sogar erst, wenn Harrison Ford 81 wird.

Nach mehreren Aufschüben der lange geplanten „Indiana Jones“-Fortsetzung müssen sich die Fans weiter gedulden. Statt im Juli 2022 soll die Abenteuersaga nun erst im Juni 2023 in die Kinos kommen, wie das Disney Studio am Montag (Ortszeit) mitteilte. Das wäre kurz vor dem 81. Geburtstag von Hauptdarsteller Harrison Ford in der Rolle des Archäologie-Professors Henry Walton Jones.

Auch mehrere Superhelden-Filme der Marvel Studios sowie die Fortsetzung der Indiana-Jones-Reihe kommen bedeutend später als ursprünglich geplant in die Kinos. Die Veröffentlichungstermine der Filme wurden teilweise um fast ein Jahr verschoben, wie aus dem am Montag aktualisierten Veröffentlichungskalender des Disney-Konzerns hervorgeht. Einige dieser Filme waren zuvor bereits wegen der Corona-Pandemie verschoben worden.

Der Marvel-Film „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ wird von März 2022 auf Mai verschoben, „Thor: Love and Thunder“ von Mai 2022 auf Juli. Die im Dreh befindliche „Black Panther“-Fortsetzung „Wakanda Forever“ soll nun erst im November 2022 anlaufen. Nach Angaben der Produzenten wird die Hauptrolle des verstorbenen Chadwick Boseman für die Fortsetzung nicht neu besetzt.

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Nach Informationen der Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ hängen die späteren Starttermine unter anderem mit Verzögerungen bei der Produktion zusammen. Bei den Marvel-Filme kommt hinzu, dass sie häufig miteinander zusammenhängen. Wenn einer der Filme sich verspätet, entsteht ein Domino-Effekt und die anderen Filme können ebenfalls erst später veröffentlicht werden.

Die Dreharbeiten für „Indiana Jones 5“ unter der Regie von James Mangold („Walk the Line“) hatten Anfang Juni in England begonnen, doch bei Proben für eine Kampfszene zog sich Harrison Ford eine Schulterverletzung zu und musste einige Wochen pausieren. Neben Ford wirken unter anderem Mads Mikkelsen („Doctor Strange“) und Phoebe Waller-Bridge („Fleabag“) mit.

Seit 1981 spielte Ford die Rolle des draufgängerischen Professors vier Mal, zuletzt 2008 in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“. Wegen der Corona-Pandemie war der Produktionsstart mehrmals verschoben worden.

(peng/dpa/AFP)