Die Geschichte der Trapps als kitschiger Heimatfilm

Was die österreichische Alpenlandschaft, Sonnenschein und adrett in Dirndl gekleidete Mädchen doch alles bewirken können. Ein früher Tod der Mutter, ein finanzieller Ruin und die drohende Machtübernahme der Nazis werden da fast zur Nebensache - zumal kristallklare Kinderstimmen das Geschehen begleiten. Die Geschichte der österreichischen Adelsfamilie von Trapp ist in den vergangenen Jahrzehnten gleich mehrfach verfilmt worden. Regisseur Ben Verbong versucht sich nun erneut daran. In "Die Trapp Familie - Ein Leben für die Musik" fühlt man sich in die heile Welt der Heimatfilme versetzt - allen Schicksalsschlägen zum Trotz.

(RP)
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