Serienereignis „Bridgerton“ auf Netflix Als hätte Jane Austen „Gossip Girl“ geschrieben

Sexualität aus weiblichem Blickwinkel und eine diverse Besetzung: Die Serie „Bridgerton“ versucht, Historie auf neue Weise zu erzählen. Hinter der Produktion steht „Grey’s Anatomy“-Macherin Shonda Rhimes.

 Daphne Bridgerton (Phoebe Dynevor) mit dem Duke of Hastings (Regé-Jean Page).

Daphne Bridgerton (Phoebe Dynevor) mit dem Duke of Hastings (Regé-Jean Page).

Foto: Netflix

Lady Violet Bridgerton könnte die Ballsaison genießen. Die vermögende Witwe hat sieben wohlgeratene Kinder, ihre älteste Tochter Daphne ist die begehrteste Debütantin und gilt als Blüte der Londoner Society. Hochmögende Verehrer machen ihre Aufwartung, gute Partien mit älteren Adligen und jüngeren Gutsbesitzern sind zum Greifen nahe. Doch Daphne ist widerspenstig, sie hat ihren eigenen Kopf und bringt ihre Familie mit einem absurden Ansinnen zur Weißglut: Sie will nämlich jemanden heiraten, den sie liebt.