Deutscher Regisseur bei der Berlinale Dominik Graf lernt aus Filmkritiken

Berlin · Der Regisseur Dominik Graf nimmt das Echo der Kritiker zu seinen Filmen gelassen auf. Anstatt sich aufzuregen, sucht er sich die heraus, bei denen er das Gefühl hat, etwas lernen zu können.

 Dominik Graf zeigte "Die geliebten Schwestern" bei der Berlinale.

Dominik Graf zeigte "Die geliebten Schwestern" bei der Berlinale.

Foto: ap, AS

Regisseur Dominik Graf (61) erlebt Filmpremieren wie eine Art "Fiebertraum". "Du sitzt da drin, der Film geschieht, man kennt ihn auswendig, trotzdem ist er mit 1000 Leuten im Raum wieder völlig neu anzusehen", sagte Graf bei der Berlinale der Nachrichtenagentur dpa.

Das Kritiker-Echo verfolgt er offenbar gelassen: "Ich bekomme es mit, und picke mir aus den Kritiken das heraus, bei dem ich mir sage: Da kann ich etwas lernen. Entweder über Kritiker oder über meinen Film."

Im Wettbewerb der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist Graf ("Im Angesicht des Verbrechens") mit dem Kostümdrama "Die geliebten Schwestern" dabei. Der Film startet am 31. Juli im Kino.

(dpa)
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