1. Kultur
  2. Film
  3. Berlinale

"50 Shades of Grey" feiert Premiere auf der Berlinale

Deutschlandpremiere in Berlin : Ein Abend mit "50 Shades of Grey"

Millionenfach haben auch deutsche Leser die Trilogie "50 Shades of Grey" verschlungen. Nun kommt der Film zum Roman in die Kinos. Am Mittwochabend feierte er auf der Berlinale Deutschlandpremiere. Ein Paar, das Karten für das Ereignis ergattert hat, sind die Dobelkes.

Michael Dobelke (37) hat es für seine Frau getan: Er hat sich Samstagabend ab 23 Uhr in einem Schlafsack auf den Kurfürstendamm gelegt, vor eine der Außenvorverkaufsstellen für Kinokarten. "Ich dachte, draußen stellen sich nicht so viele an", sagt Dobelke.

Ein paar Stunden hat ihn noch eine Pommesbude nebenan beherbergt. Als dann am frühen Morgen viele andere Fans kamen, gab er den warmen Platz auf und nahm seinen Platz ein: erster in der Schlange. Nun stehen Dobelke und seine Frau, die selbständig sind und eine Firma für Autoüberführungen betreiben, in Abendkleidung vor dem Zoopalast in Berlin und sind totel gespannt.

Michael und Peggy Dobelke haben Karten für die begehrte Premiere von "50 Shades of Grey" in Berlin ergattert. Foto: Dorothee Krings

Dorothee Krings berichtet von der Berlinale aktuell im Live-Blog.

"Ich bin sicher, dass der Film gut wird"; sagt Peggy Dobelke. Das Paar hat drei Kinder, hat für den Abend einen Babysitter besorgt, es soll ihr Abend werden. "Ich habe die Bücher verschlungen", sagt Peggy Dobelke. "Den dritten Band habe ich in einem Zug gelesen, da musste mein Mann kommen und sich um die Kinder kümmern."

Auch ihr Mann hat die Bücher dann gelesen. "Ich wollte wissen, warum die Frauen so darauf abfahren", sagt Michael Dobelke, "aber dann hat die Geschichte mir auch gefallen." Beide hat nicht so sehr der Sadomaso-Anteil der Geschichte gereizt, als vielmehr die romantische Geschichte. "Das sind Bücher zum Verschlingen", sagt Peggy, "und jetzt kommt der Film."

Hier geht es zur Bilderstrecke: So lief die Premiere von "Fifty Shades of Grey" in Berlin

(dok)