Premiere bei der Ruhrtriennale Eine göttliche Komödie

Dusiburg · Der französische Regisseur und Festival-Star Philippe Quesne stellte in Duisburg bei der Ruhrtriennale seine bilderreiche Inszenierung „Der Garten der Lüste" vor. Dazu ließ er sich von Hieronymus Boschs Triptychon gleichen Titels inspirieren.

Szene aus "Der Garten der Lüste" unter der Regie von Philippe Quesne.

Szene aus "Der Garten der Lüste" unter der Regie von Philippe Quesne.

Foto: Martin Argyroglo

In die „Kraftzentrale" des Landschaftsparks Duisburg-Nord, eine riesige ehemalige Industriehalle, hat sich ein Bus verirrt, dem ein munteres Völkchen entsteigt. Die gemischte Gesellschaft unter der Regie des mit seiner Truppe Vivarium Studio international gefeierten französischen Regisseurs Philippe Quesne geht aufs Ganze. Sie sucht den Sinn des Lebens in einer Welt, der Sicherheit und Freude an der Schöpfung abhandengekommen sind.