Berlin Luft raus: Carpenter langweilt auf seiner neuen Digital-Orgel

Berlin · Er ist der böse Bube eines frommen Berufsstands, und immer wenn er Konzerte gibt, glaubt mancher, dass der Bischof eingreifen sollte. Cameron Carpenter, 1981 in den USA geboren, gilt als brillantester und frivolster Organist der Welt. Wenn er Kathedralen bespielt, zählen neben Bach immer auch Lennon, Cohen oder andere Orgelferne zu den Komponisten. Wenn Carpenter Tasten drückt und Knöpfe zieht, klingt's zuweilen wie Gottesdienst bei Walt Disney. Das bleibt so bei Carpenter, doch seine neue Platte bedient sich neuer Technik: Sie ist auf seiner eigenen digitalen Konzertorgel entstanden.

Cameron Carpenter langweilt auf seiner neuen Digital-Orgel
Foto: Hans-Peter Reichartz
(RP)
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