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Leipziger Buchmesse 2020: Absage wegen Ausbreitung des Coronavirus

Frühlingsschau der Buchbranche : Leipziger Buchmesse wird wegen Coronavirus abgesagt

Die Leipziger Buchmesse ist die Frühlingsschau der Buchbranche. Sie sollte Mitte März stattfinden – nun wurde sie wegen des Coronavirus abgesagt

Die Leipziger Buchmesse wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Das haben Messeleitung und Stadtspitze entschieden, wie eine Sprecherin der Buchmesse am Dienstag mitteilte.

Noch am Dienstagmorgen hieß es, dass die Aussteller der Messe die Treue halten. Es hatte bislang nur eine einzige Absage gegeben, sagte Buchmesse-Sprecherin Ruth Justen. Dabei handele es sich um einen Aussteller der integrierten Comic-Messe Manga-Comic-Con, dessen Hauptquartier in Tokio weltweit die Teilnahme ein Großveranstaltungen untersagt habe. Insgesamt sollten in diesem Jahr rund 2500 Aussteller bei der Leipziger Buchmesse erwartet werden – ähnlich viele wie im Vorjahr (2547). Die Aussteller kommen aus 51 Ländern.

Die Messe sollte vom 12. bis 15. März veranstaltet werden. Im Vorjahr waren rund 286.000 Besucher zu der Bücherschau und dem dazugehörigen Lese-Festival „Leipzig liest“ gekommen. Laut Messe-Sprecherin Justen hatten viele Besucher Nachrichten geschrieben, in denen sie sich über die Durchführung der Messe gefreut hatten.

Bundesweit waren in den vergangenen Tagen wegen der steigenden Zahl der Infektionen in Deutschland mehrere große Messen abgesagt oder verschoben worden. Dazu gehören die Tourismusbörse ITB in Berlin, die Pro Wein in Düsseldorf oder die Kölner Eisenwarenmesse.

(c-st/dpa)