Buch-Kritik: Janet Evanovich: Reine Glückssache

Buch-Kritik : Janet Evanovich: Reine Glückssache

Der junge Inder Samuel Singh ist wie vom Erdboden verschluckt. Eigentlich sollte er die USA in ein paar Wochen verlassen, denn er hat nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung. Vinnie, Stephanie Plums Vetter und Chef, sorgt sich um die Visumskaution, die er für den Inder hinterlegt hat. Er will sein Geld nicht verlieren und schickt deshalb seine Kautionsjägerin Stephanie los.

Sie ahnt nicht, dass sie die Suche nach Singh auf die Spur eines Serienmörders führen und auch ihr Leben gefährden wird. Dabei hat sie privat schon genug Probleme: Ihre chaotische Familie, den (zeitweiligen) Lebensgefährten Joe und Gelegenheitslover Ranger.

"Reine Glückssache" ist bereits der neunte Stephanie-Plum-Roman von Janet Evanovich, der zehnte ist in Vorbereitung. Richtig spannend ist die Geschichte eigentlich nicht. Nun gut, die Person des Mörders am Schluss des Buches ist schon eine Überraschung. Sein Motiv aber ist hanebüchend und konstruiert.

Aber egal, die Stephanie-Plum-Romane sind wohl auch eher als Krimi-Parodie gedacht. Und als solche sind sie perfekt - komisch, schwungvoll und mit Klischees spielend.

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