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Geschichte muss in der Eifel spielen: Jacques Berndorf-Krimipreis ausgelobt

Geschichte muss in der Eifel spielen : Jacques Berndorf-Krimipreis ausgelobt

Für Krimischreiber gibt es jetzt einen neuen Förderpreis: Den "Jacques Berndorf-Preis", der nach dem Star-Krimiautor Jacques Berndorf benannt ist und erstmals vom Kreis Euskirchen ausgelobt worden ist.

"Mit meinem Namen will ich Nachwuchsautoren Mut machen, mitzumachen", sagte Berndorf (75) am Dienstag im rheinland-pfälzischen Dreis-Brück. "Und ihnen die Angst vor der ersten Seite nehmen."

Dem Gewinner winkt eine Veröffentlichung im auf Eifel-Krimis spezialisierten KBV-Verlags in Hillesheim und eine Ehrung bei den ersten "Nordeifel-Mordeifel Krimitagen" vom 6. bis 9. September im und um den Nationalpark Eifel.

Einsendeschluss für Exposé und die ersten 20 Seiten ist der 10. Februar. Ganz wichtig: Der Kriminalroman muss in der Eifel spielen.

Berndorf riet den Bewerbern: "Man muss nicht immer versuchen, alles zu erklären, offenzulegen oder zu begründen." Das sei beim Thema Gewalt nicht möglich, sagte der gebürtige Duisburger, der seit über 20 Jahren über Mord und Totschlag in der Eifel schreibt und mehr als sechs Millionen Bücher verkauft hat.

Derzeit sitze er aber an einem Nicht-Eifelkrimi, sagte Berndorf. Unter dem Titel "Die Grenzgängerin" schreibe er über eine Frau, die für drei Millionen Euro einen Sprengstoffanschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel verüben soll.

Schon mal vorweggenommen: Der Krimi endet gut - Merkel überlebt und die Frau bekommt ihr Geld. Der Krimi soll Mitte dieses Jahres im Heyne Verlag erscheinen. "Und dann setze ich mich wieder an den nächsten Eifel-Krimi", sagte Berndorf.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Motorrad-Oldtimer-Tour durch die Eifel

(csr)