Buch-Kritik: Heide Solveig Göttner: Die Priesterin der Türme

Buch-Kritik: Heide Solveig Göttner: Die Priesterin der Türme

Mit dem Debüt "Die Priesterin der Türme" veröffentlicht Heide S. Göttner den ersten Teil der Fantasy-Saga "Die Insel der Stürme". Bereits dieser Auftakt ihrer epischen Trilogie von Mythen und Abenteuern um die Priesterin Amra weiß zu begeistern. Er lässt den Leser schon jetzt gespannt auf eine Fortsetzung warten.

Die unberührbare Priesterin Amra befindet sich nach einer viertägigen Totenklage für ihren Bruder auf dem Nachhauseweg. Da trifft sie auf den Fremden Jemrem, der von einem so genannten verlorenen Kind begleitet wird, das Katastrophen vorhersagen kann. Das Mädchen Lillia und sein Begleiter werden verhaftet und in die Stadt Calàxi gebracht.

Niemand schenkt den Warnungen des Kindes glauben, dass Calàxi in Gefahr ist. Bis plötzlich ein Erdbeben über die Stadt hereinbricht und alles in Schutt und Asche legt. Als auch noch die gefürchteten gehörnten Krieger der Naurn auf der Suche nach Lillia Calàxi überfallen, scheint das Schicksal der Einwohner besiegelt.

Aber Amra, ihrem Bruder Gorun, Lillia und Jemrem gelingt die Flucht vor den blutrünstigen Kriegern. Gemeinsam irren sie durch die Wüste der Insel der Stürme, ohne zu wissen, was das Schicksal mit ihnen vor hat. Werden sie der Königin der Ziegenkrieger entkommen können, die sich der Macht des Kindes bedienen will?

"Die Priesterin der Türme" ist der erste Teil einer Trilogie der deutschen Autorin Heide Solveig Göttner. Ihr Fantasiedrama ist geprägt von der Figur des Mädchens, deren Fähigkeiten und den lebendigen Charakteren ihrer Mitstreiter. Der Roman überzeugt auf der ganzen Linie und macht Lust auf die Fortsetzung.

(ap)
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