Neues Buch "Zechenkinder": Ein Denkmal für die Bergmänner des Ruhrpotts

Neues Buch "Zechenkinder" : Ein Denkmal für die Bergmänner des Ruhrpotts

Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute. An ihrem Ehrentag, dem Barbarafest am 4. Dezember, wird auf den Zechen im Ruhrgebiet nicht nur ihr, sondern auch den verstorbenen Bergmännern gedacht.

Der Ankerherz­‐Verlag will den Männern, die jahrzehntelang im Revier unter Tage gearbeitet haben, mit dem Buch "Zechenkinder" ein Denkmal setzen: In 25 wahren Geschichten lässt Autor David Schraven Bergmänner in ihren eigenen Worten von der Poesie des Ruhrpotts, von Maloche, Kameradschaft und Verrat sprechen. Von einer Arbeiterkultur, in der das Wort "Arschloch" keine Beleidigung sein muss.

Vom Aufsichtshauer, der einen Amokläufer stoppt; vom Steiger, den der Papst zum Ritter schlägt; vom Koreaner, für den der Pütt einen Notausgang bedeutet. Ungeschliffen, kraftvoll, ungekünstelt — ein Dokument aus einer Welt, die mit der Schließung der letzten Zeche 2018 Geschichte sein wird. Uwe Weber hat die Bergmänner und ihre Arbeitsplätze in dem 230 Seiten starken Werk illustriert.

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Weitere Informationen zum Buch gibt es hier.

(spol)