Bildband "Schöne Kaninchen": Das Lieblingsbuch des Osterhasen

Bildband "Schöne Kaninchen" : Das Lieblingsbuch des Osterhasen

Der Osterhase ist nicht wirklich zu beneiden. Das ganze Jahr Ruhe, dann aber Stress bis über beide Ohren. Kann man es ihm da verdenken, dass er sich nach Aushilfen umsieht? Zum Glück ist ihm da in diesem Jahr das Buch "Schöne Kaninchen" in die Pfoten gefallen.

Kaninchen sind optimal, denkt der Osterhase, denn wirkliche Konkurrenz will er sich schließlich nicht erwachsen lassen, sie sollen ihm ja nur zur Hand, ähh, Pfote gehen.

In dem Buch findet er reichlich Fotos und die wichtigsten Infos zu seinen kleinen Verwandten. Einige von ihnen bieten sich als Aushilfen prima an, andere weniger bis gar nicht.

Und bei einigen muss der Osterhase herzhaft lachen, das sollen Kaninchen sein, wo ist denn da hinten und vorne? Hahaha!

Doch das Buch ist nicht nur etwas für den Osterhasen. So viel Gehoppel und erstaunliches Stillsitzen findet sich zwischen den Buchdeckeln, dass es eine Freude ist. Egal, ob Kaninchenzüchter oder nicht, die Vielfalt der Rassen wurde von Geoff Russell nett beschreibt und von Jeremy Hopley toll ins Bild gesetzt.

Wer sich zum ersten Mal mit Kaninchen beschäftigt, wird vermutlich über die phantasievollen Rassenamen der Rammler und Häsinnen staunen und schmunzeln: Marder-Rexe, Blaue Wiener, Thüringer, Hermelin, Lilac, Siamesen, Belgische Riesen oder Weiße Hotot.

Der Hotot ist übrigens ein sehr aparter Bursche, der den Betrachter im Buch auf den Hinterläufen stehend empfängt und der mit seinen brillenähnlichen schwarzen Augenringen auf dem ansonsten schneeweißen Fell wirklich besonders aussieht.

Früher war diese Schönheit ein "Fleisch- und Fellkaninchen" und wäre beinahe ausgestorben. Einige Züchter retteten die Rasse und heute hat es der Weiße Hotot zum reinen Ausstellungskaninchen geschafft. Genauso das Chinchilla, das seinen Namen dem feinen silbrig-glänzenden Fell verdankt.

Schon immer ein Ausstellungskaninchen war der Englische Widder, der in England King of the Fancy heißt. Seine Ohren sind außergewöhnlich lang und wenn er in Kaninchenstellung sitzt, also auf allen Vieren, rollen sie sich sogar auf dem Boden auf.

Sie werden quer über den Kopf, von Spitze zu Spitze, gemessen, und es heißt, der Ohrenrekord liege bei fast 80 Zentimetern. Auf Meister Langohr legen allerdings nur die Engländer besonderen Wert, in Kontinentaleuropa soll sich die Ohrenlänge in Grenzen halten.

Man sieht, über Kaninchen gibt es eine Menge zu berichten. In unserer Fotostrecke zeigen wir ein paar der putzigen Burschen aus dem Buch - und vielleicht hoppelt ja einer zu Ostern mit Eiern beladen durch Ihren Garten.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Schöne Kaninchen

(csr)