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Sohn des Ex-Ministerpräsidenten: "Buch zu Filbinger-Tagebüchern darf nicht erscheinen"

Sohn des Ex-Ministerpräsidenten : "Buch zu Filbinger-Tagebüchern darf nicht erscheinen"

Der Sohn des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger (CDU), Matthias Filbinger, sieht sich im Streit mit seiner Schwester um die Tagebücher des Vaters bestätigt.

Sie selbst habe eingestanden, dass die Rechte an den von ihr in einem Buch verarbeiteten Tagebüchern bei allen fünf Kindern liegen, sagte Matthias Filbinger am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Deshalb dürfe das Buch am 2. Mai nicht wie geplant auf den Markt kommen. Der Sohn des ehemaligen NS-Marinerichters reagierte damit auf Aussagen seiner Schwester Susanna Filbinger-Riggert im SWR.

Die älteste Filbinger-Tochter hatte dem Sender gesagt: "Es ist also tatsächlich so - aber das wissen wir alle erst seit wenigen Wochen - dass alle fünf Geschwister Eigentümer sind." Sie hatte die Tagebücher ihres Vaters ohne das Wissen ihrer Geschwister an sich genommen und damit das Buch "Kein weißes Blatt" geschrieben. Der Frankfurter Campus Verlag will aber an der Veröffentlichung festhalten.

(dpa/felt)