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Das Innere der Erde belauschen

Das Innere der Erde belauschen

Irgendwo tief drinnen in der Erde rumpelt es. Aber nur sehr, sehr leise! Forscher sprechen von Mikro-Beben, also wirklich winzigen Erdbeben. Deren Signale versuchen Forscher zu messen.

Das aber ist nicht so leicht. Denn: „Die Erdoberfläche ist nie absolut ruhig, sondern ständig in leichter Bewegung“, erklärt ein Forscher. Da sind Wind und Wellen, schwere Lastwagen auf Straßen, Windräder, Bauarbeiten und Eisenbahnen zum Beispiel. Und davon werden die leisen Beben dann oft übertönt.

Nur war in der Corona-Krise viel weniger los als sonst. Und das war gut für Erdbeben-Forscher in der Stadt Karlsruhe. „Die Abnahme der Bodenbewegung war an vielen Stationen deutlich messbar“, sagt einer von ihnen. Das bedeutet, einige Signale von Erdbeben waren besser zu erkennen. Die Forscher freuen sich schon darauf, diese neuen Daten in nächster Zeit genauer zu untersuchen.

(dpa)