Interkommunale Zusammenarbeit mit Kevelaer und Datteln

Kevelaer : Krisenmanagement für den Ernstfall

Nach dem ersten Termin beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz im Februar trafen sich die Experten aus Datteln und Kevelaer nun in Büren, um gemeinsam mit dem Team der Bürener Stadtverwaltung vor Ort das Krisenmanagement für einen möglichen Katastrophenfall unter die Lupe zu nehmen.

Der zuständige Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, Ludger Holla von der Stadt Kevelaer, und Stadtbrandinspektor Georg Metzelaers als  Leiter der Feuerwehr Kevelaer erarbeiten mit den Vertretern der drei Kommunen Voraussetzungen für ein effizientes Krisenmanagement. Ob Großbrände, Unwetter, giftige Rauchwolken oder sonstige Gefahrenlagen: Je schneller und effektiver die Menschen gewarnt werden, desto eher können sie sich und ihre Familien in Sicherheit bringen. Der Kreis Kleve nutzt auch die Warn-Apps KATWARN und NINA, um die Bevölkerung zu informieren und Verhaltenshinweise auf den Weg zu geben.

Die Apps können in allen Stores kostenlos heruntergeladen werden.Neben der behördlich organisierten Hilfe kommt aber auch der Selbsthilfe der Bevölkerung eine entscheidende Rolle zu: Jeder Bürger sollte im Notfall in der Lage sein, die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit den Maßnahmen der ersten Hilfe zu überbrücken, außerdem sollten allgemeine Verhaltensregeln im Notfall bekannt sein.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet zu diesem Thema eine Broschüre mit dem Titel „Für den Notfall vorgesorgt“ an. Die Broschüren können direkt im Internet heruntergeladen werden unter https://www.bbk.bund.de.

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