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Klicktipps: Die psychedelischen Beach Boys

Klicktipps : Die psychedelischen Beach Boys

In der Rubrik "Klicktipps" stellen wir Links zu kostenlosen MP3-Downloads, Konzerten, Videos und Indie-Rockbands vor. In dieser Woche wagt sich eine Dänin an The National.

Die Musik von The National hat einst schon Cherno Jobatey begeistert, warum also nicht auch die Fans von Katy Perry? Deren UK-Tournee eröffnet bald die Dänin Nanna Øland Fabricius. Unter dem Künstlernamen Oh Land hat sie den Klassiker der Amerikaner neu interpretiert — mit weniger Verzweiflung in der Stimme und dafür mit einem verstärkten Einsatz von Synthesizern, was dem Stück eine versöhnende Note verleiht. Der Musikblog von 405 bietet die Version feil.

Conner Youngblood muss bald eine Entscheidung treffen: weiter American Studies in Yale studieren oder doch Lieder wie "Australia" schreiben? Letzteres wäre ein großer Gewinn für alle, die ein ungewöhnliches Nebeneinander von Instrumenten mögen und gleichzeitig nicht auf das beglückende Gefühl verzichten wollen, das Liedermacher wie Bon Iver verbreiten. Conner schenkt euch auf seiner Facebookseite das betörende "Australia."

Einer der sympathischsten Musiktrends der letzten Jahre ist der Chillwave — aufstrebende Indiebands verwandeln 60er-Jahre-Surfrock in psychedelischen Noisepop und verwenden dabei jede Menge Hall. Z. Cole Smith lässt als Dive mit "Sometimes" Gitarrenechos entspannt über einem soften Beat schweben. Stereogum bietet sowohl das Original als auch den düsteren Heavenly-Beat-Remix an.

Wer Boris einem Genre zuordnen will, hat es schwer. Das japanische Trio hat sich nach einem Lied der Melvins benannt und mit Ian Astbury und Sunn O))) zusammengearbeitet. "Spoon" aus dem neuen Album "New Album" gefällt mit kraftvollen Gitarrenwänden und einem melodiösen Ausflug in den Dreampop. Pitchfork hat das gleichermaßen exotisch wie vertraut anmutende Stück parat.

Die hier vorgestellten und andere Songs hört Ihr bei HerzrasenFM, dem Online-Radiosender des Herzrasen-Magazins.