Unitymedia - was man zur TV-Sender-Liste in NRW wissen muss

Neuer Sendeplatz für fast alle Programme: Unitymedia - was man zur TV-Umstellung in NRW wissen muss

Unitymedia hat die Belegung fast aller TV-Programme in NRW geändert. Die Umstellung erfolgte in der Nacht zu Dienstag. Millionen Kunden sind davon betroffen. Was man jetzt wissen muss.

Bei der Aktion handelt es sich laut Unitymedia um die bislang größte Sender-Neuordnung überhaupt. Am sogenannten "Change Day" haben mehr als 95 Prozent aller Programme eine neue Sendernummer erhalten. Kunden, die davon im Vorfeld nichts mitbekommen haben und am Dienstag ihre TV-Geräte einschalten, dürften sich folglich wundern.

Was man zur Neuordnung der Sendeplätze wissen muss, erfahren Sie hier:

Leih-Receiver von Unitymedia und bestimmte Fernseher sollen die neue Belegung angeblich automatisch erkennen können. In den meisten Fällen müssen Kunden zum Stichtag aber einen Sendersuchlauf starten, damit Verweise auf Sendeplätze nicht ins Leere laufen.

Kunden, die im Receiver eine oder mehrere individuelle Favoritenlisten abgespeichert hatten, müssen diese nach der Neuordnung in jedem Fall neu anlegen.

Nein. Genau wie die Favoritenlisten müssen auch geplante Aufnahmen neu programmiert werden. Bereits aufgenommene Sendungen bleiben aber erhalten.

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Nach dem "Change Day" können TV-Kunden unter anderem die Sender Norddeutscher Rundfunk und Bayerischer Rundfunk im gesamten Verbreitungsgebiet in HD sehen. Darüber hinaus ergänzen neue Privatsender das Fernsehangebot, darunter sind: QVC Beauty & Style HD, Health.tv, Welt der Wunder TV und God.tv.

Durch die Abschaltung des analogen TV, so der Betreiber, sei in der Frequenzbelegung Platz geschaffen worden, der nun für neue HD-Sender und noch schnelleres Internet genutzt werden könne.

Außerdem werde durch die Umstellung die Qualität des Fernsehsignals optimiert.

Die neue Senderbelegung ab 29. August ist online hier zu finden (PDF).

Unitymedia ändert in seinem gesamten Verbreitungsgebiet die TV-Kanalbelegung. Die Umstellung erfolgt am 29. August in Nordrhein-Westfalen, am 5. September in Hessen und am 12. September in Baden-Württemberg. Insgesamt sind den Angaben zufolge 6,4 Millionen Menschen von der Neubelegung betroffen.

(csr)