Stiftung Warentest 2018: TVs zum Schnäppchenpreis meist kein guter Kauf

Ratgeber: Fernseher zum Schnäppchenpreis meist kein guter Kauf

Stapelt sich irgendwo die Ware auf Paletten, erwacht bei vielen Käufern der Jagdinstinkt. Doch nicht alles, was auf diese Art und Weise günstig angeboten wird, ist auch wirklich ein Schnäppchen. Gerade bei TV-Geräten lohnt es sich, etwas mehr zu zahlen.

Um Aktionsware-Stapel mit Fernsehern macht man sowohl im Fachhandel als auch in größeren Supermärkten besser einen großen Bogen.

Denn von 17 nur kurzfristig erhältlichen Angeboten, die die Stiftung Warentest untersucht hat, erreichte kein einziges Gerät die Note "gut" ("test"-Ausgabe 2/18). Selbst ein "Befriedigend" gibt es nur für zwei dieser Fernseher. Das Gros wird mit "ausreichend" bewertet, einer fällt mit "mangelhaft" durch.

Insbesondere bei der Darstellung von schnellen Bewegungen schnitten die in vier Größenklassen geprüften Aktionsmodelle schlecht ab. Deshalb der Rat der Warentester: lieber ein paar Euro mehr für ordentliche Dauerware ausgeben als zum Billiggerät zu greifen. Oft reichten schon 40 bis 180 Euro mehr für deutlich bessere Qualität.

Die einzige Größengruppe, in der es kein Nachteil ist, ein Aktionsgerät zu kaufen, sind die ganz kleinen Fernseher mit rund 60 Zentimetern Bilddiagonale, so die Tester. Denn hier kann auch Dauerware nicht überzeugen. Grundsätzlich sollten Käufer lieber zu Geräten mit mindestens einem Meter Bilddiagonale greifen.

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Was den Warentestern auffiel: Gerade bei kurzfristigen Aktionsgeräten besteht oft ein Unterschied zwischen Marke und Hersteller. So kommen etwa Blaupunkt- oder Sharp-Fernseher aus Werken der Universal Media Corporation (UMC) in der Slowakei oder Polen.

Und Modelle mit den Markennamen Hitachi, JVC, Kendo, Telefunken oder Toshiba werden vom türkischen Vestel-Konzern produziert.

>>>Hier geht es zu Test bei Stiftung Warentest (kostenpflichtig)

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(csr)
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