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Kinder- und Jugendschutz: Kindersicherung bei Fernsehern: Das können Sie unternehmen

Kinder- und Jugendschutz : Kindersicherung bei Fernsehern: Das können Sie unternehmen

Zwar ist nichts so wirkungsvoll, wie selbst nach den Kindern zu sehen. Dennoch kann eine Kindersicherung bei Fernsehern Ihnen bei der Aufsicht der Kleinen helfen. Doch welche Möglichkeiten bieten moderne Fernseher?

"Messer, Gabel, Schere, Licht dürfen kleine Kinder nicht" — so viel Wahrheit in diesem Spruch auch stecken mag, ganz aktuell ist er nicht mehr. Denn Jugendschutzaspekte moderner Medien werden davon freilich nicht erfasst.

Ein Fernseher birgt mehr Gefahren, als Sie vielleicht zunächst annehmen möchten. Das gezielte Sperren von Sendern ist inzwischen schon eine Standard-Kindersicherung bei Fernsehern aktuellen Datums. Sollten Sie noch ein älteres Gerät ohne eine solche Funktion besitzen, sollten Sie über den Kauf eines neueren Fernsehers nachdenken. Ansonsten müssten Sie, wie Eltern es noch vor Jahren gemacht haben, die Fernbedienung an einem Ort verstecken, an den das Kind nicht kommt.

Oftmals müssen Sie nicht einmal alle Sender händisch sperren: Die Anbieter strahlen per Satellit bereits mit Altersfreigabe aus. Sie müssen lediglich das Alter Ihres Kindes angeben, den Rest erledigt die Kindersicherung des Fernsehers. Das Angebot im Antennen- oder Kabel-Bereich ist in dieser Hinsicht allerdings etwas dünner. Da moderne TV-Geräte sich auch mit dem Internet verbinden können, informieren Sie sich am besten, ob auch dort Sperren vorgenommen werden können. Gleiches gilt für DVD- und Video-Abspielgeräte.

Eine Kindersicherung bei Fernsehern sollte sich allerdings nicht nur auf die Inhalte beziehen. Umstürzende Fernseher stellen ebenfalls eine große Gefahr für Kinder dar. Befestigen Sie den Apparat entweder mit einem Fangseil oder bringen Sie ihn außerhalb der Reichweite Ihrer Kinder an der Wand an. Da die Bildschirmoberfläche bei manchen Geräten schnell kaputtgehen kann, bietet die Methode auch vor neugierigen Kinderhänden Schutz. Andernfalls wäre ein Display mit Glasabschirmung die robusteste Alternative. Die sicherste Methode ist aber immer noch, Kinder nicht unbeaufsichtigt vor dem Fernseher sitzen zu lassen.

(contentfleet)