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WhatsApp lässt Nutzer jetzt telefonieren

Mit Link zum Download der neuen Version : WhatsApp jetzt mit Telefon-Funktion

WhatsApp wächst immer weiter. Nicht nur, was die Nutzerzahlen angeht, auch bei den Funktionen. Schon bald ist es Nutzern der Smartphone-App möglich, kostenfreie Internet-Telefonate zu führen. Wer nicht bis zum nächsten offiziellen Update warten möchte: Den Link zum Download der nächsten App-Version haben wir für Sie.

Ab Version 2.11.240 ist die Telefonie-Version in WhatsApp integriert. Aktuelle im Google Play Store wird noch die Version 2.11.238 verteilt. Zu finden ist die Funktion dann in den Personen-Menüs in Gruppenchats.

Klickt man dort auf den Namen eines der Gruppenteilnehmer, steht in dem kleinen Pop-up-Fenster nicht mehr nur wie bisher "Nachricht an Kontakt", sondern auch noch die zweite Option "Kontakt anrufen".

Tippt man darauf, erscheint ein Anruf-Fenster ähnlich dem wie man es auch von normalen Telefonanrufen kennt. WhatsApp baut dann eine Verbindung über das Datennetz auf. Voraussetzung ist, dass auch der Angerufene die oben genante, neue App-Version auf seinem Smartphone installiert hat.

Die Option, einen normalen Anruf über das Mobilfunknetz zu starten, bleibt nach wie vor erhalten. Diese findet sich im Menü der Einzel-Chats.

Noch ist die neue Version nicht für den Play Store freigegeben worden. Wer aber nicht so lange warten möchte, kann sich die APK-Datei auch direkt bei WhatsApp herunterladen (hier klicken).

Um die neue Version auf einem Android-Handy zu installieren, muss unter Einstellungen/Sicherheit hinter der Option "Unbekannte Quellen" ein Haken gesetzt werden. Nach gelungener Installation sollte man den Haken besser wieder entfernen. Eine Version für Apples iOS-Geräte soll bald folgen.

Ob sich die Mobilfunkanbieter nun Sorgen machen müssen, dass ihnen WhatsApp nach der SMS nun auch noch den Bereich der Mobilfunkanrufe streitig macht? Im Gegensatz zu versendeten Bildern oder kurzen Nachrichten verursachen Anrufe eine große Datenmenge. Da werden User zumindest im Mobilfunknetz sicherlich zurückhaltend sein. Die es doch nutzen, werden dann wohl wenigstens größerer Datenpakete bei den Anbietern buchen müssen.

Die Konkurrenz schläft nicht

WhatsApp ist zwar derzeit noch Platzhirsch im Bereich der Messenger, doch die Konkurrenz holt auf. So hat der japanische Konkurrent Line aktuell 420 Millionen Nutzer, wie das Unternehmen in Tokio mitteilte. Am Anfang des ersten Quartals waren es noch 340 Millionen.

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WhatsApp hatte vor rund zwei Wochen gemeldet, dass die Marke von 500 Millionen Nutzern überschritten worden sei.

Line hat ein anderes Geschäftsmodell als WhatsApp: Die Anwendung der Japaner ist kostenlos, Geld verdienen sie mit Werbung, Spielen und Zusatzleistungen wie dem Verkauf von virtuellen Stickern.

Damit stieg der Umsatz im ersten Quartal binnen drei Monaten um 14 Prozent auf 18 Milliarden Yen (127 Mio Euro). WhatsApp hingegen finanziert sich bisher ausschließlich über die jährliche Gebühr von einem Dollar pro Nutzer.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Zehn WhatsApp-Alternativen

(csr)