Foursquare: "Mehr als nur Spielerei"

Foursquare : "Mehr als nur Spielerei"

"Foursquare ist bedeutend mehr als nur Spielerei", erklärt Bastian Beyer, Business Developer bei Foursquare. Wir haben mit ihm über den Nutzwert der Smartphone-App gesprochen.

Herr Beyer, Sie sind "Business Developer Europe" bei Foursquare. Was kann man sich eigentlich darunter vorstellen?

Bastian Beyer: Ich bin kümmere mich um das Business Development in Deutschland. Konkret heißt das, ich spreche mit deutschen Unternehmen wie zum Beispiel größeren Ketten, Verlagen und Marken und berate diese, wie sie Foursquare am besten nutzen können. Wir suchen derzeit nach Unternehmen, die mit uns besonders innovative Projekte umsetzen. Diese Projekte sollen dann anderen Unternehmen in Deutschland als Vorlage dienen.

Wie können denn Unternehmen mit Foursquare zusammenarbeiten?

Beyer: Der Benefit für Unternehmen ist, eine Brücke von der digitalen Welt in die echte Welt zu schlagen und die Kunden auf dem Smartphone zu erreichen. So können zum Beispiel Ketten Foursquare-Nutzern Nachrichten auf das Smartphone schicken, die diese erhalten, wenn Sie in der Nähe eines Geschäftes sind. Oder sie können mit Hilfe von Specials Neukunden einen Anreiz geben, in ihre Läden zu gehen.

Warum ist Foursquare für den einzelnen Nutzer mehr als nur Spielerei?

Beyer: Mit Hilfe von Foursquare erhält ein Nutzer die besten Tipps zu Restaurants, Bars, Shops, Sehenswürdigkeiten und vielem mehr in der Nähe. Und nicht nur das, Foursquare empfiehlt auch jeweils, was man dort essen, trinken und machen soll. Und das auf Basis von verschiedenen Daten wie Uhrzeit, bisherigen Check-Ins, Check-Ins von Freunden, Tipps, besonders angesagten Orten und so weiter. Durch die eigenen Check-Ins und die von Freunden werden die Empfehlungen immer besser personalisiert. Mit Hilfe dieser Tipps ist es sehr leicht neue Städte zu erkunden oder auch in der eigenen Stadt neue Restaurants und Bars zu finden und auszuprobieren. Ich kann jeden empfehlen Foursquare herunterladen und die Explore-Funktion mal in seiner Heimatstadt, oder in einer ihm nicht so bekannten Stadt auszuprobieren.

Das Gespräch mit Bastian Beyer führte Daniel Uebber

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