Begonnen hat die Erfolgsgeschichte von Apple mit dem iPhone classic. Doch bis zum heutigen iPhone 7 hat sich einiges getan. Dabei ist das Geheimnis des Konzerns relativ simpel. Apple versteht es, den Markt zum richtigen Zeitpunkt mit den passenden Innovationen zu erobern. Und innovative Neuerungen gab es seit 2007 einige.

Im Jahre 2007 eroberte Apple den Handy-Markt und brachte mit dem iPhone classic ein Smartphone heraus, das einen echten Boom erzeugte. Bis heute ist der Erfolg des Unternehmens ungebrochen. Alljährlich stellt Apple ein neues Smartphone vor, das von zahlreichen Menschen bereits Monate im Voraus heiß ersehnt wird. Die Erwartungen sind von Jahr zu Jahr höher. Doch bisher konnte es der Konzern immer schaffen, die riesigen Gewinne, die im Voraus prognostiziert wurden, auch zu erreichen.

Die Idee hinter dem iPhone

Steve Jobs hatte bereits Anfang der 2000er Jahre die Idee für das iPhone. Die Entwicklung startete jedoch erst im Jahre 2004. Im Grunde sollte das Smartphone drei wesentliche Hauptfunktionen verbinden: Musik, Internet und Telefon. Es dauerte bis zum 29. Juni 2007, dass das erste iPhone in den Regalen lag. Es war von Anfang an teuer und exklusiv - aber direkt erfolgreich. Sicherlich sind die technischen Besonderheiten aus dem heutigen Blickwinkel amüsant. Doch über die Jahre hat es Apple immer wieder geschafft, den Markt zu revolutionieren und anzuführen. Kaum ein Konkurrent schaffte es, an den Erfolg heranzukommen, den Apple jährlich verzeichnet.

Die Geschichte des iPhones: das iPhone von 2007 bis heute

Für die Fans ist das iPhone mehr als ein Handy – es verkörpert eine Lebenseinstellung. Dass es ein Smartphone einmal schaffen würde, in nur zwei Tagen an die 270.000 Mal verkauft zu werden, hat sich sicherlich niemand erträumt. Apple gelang das im Jahr 2007. In insgesamt 1800 Filialen und 200 Apple-Stores kam das erste iPhone auf den Markt. Während das 4 GB-Handy 499 US-Dollar kostete, gab es das 8 GB-Modell für 599 US-Dollar. Doch die relativ hohen Preise sollten den Erfolg keinesfalls bremsen. Es kam viel mehr ein Stein ins Rollen, der bis heute nicht zu stoppen ist. In 2007 konnte Apple alleine zwischen Ende Juni und September 1,4 Millionen Handys absetzen.

Für deutsche Kunden kam das iPhone am 9. November 2007 auf den Markt - mit einigen Einschränkungen. Es war an einen Zwei-Jahres-Vertrag der Deutschen Telekom gebunden und mit einer SIM-Lock-Sperre versehen. Und dennoch waren die Absatzzahlen rekordverdächtig: 13,7 Millionen iPhones. Der Druck war enorm und die Erwartungen ebenso. Die technische Entwicklung schritt mit jeder Nachfolgergeneration weiter voran. Gut ein Jahr später – im Juli 2008 – kam das iPhone 3G heraus, das in 21 Länder ausgeliefert wurde. Es gab einige technische Highlights – beispielsweise A-GPS mit Standortbestimmung.

Im Jahre 2010 folgte das iPhone 4 mit Retina-Display als technische Neuerung. Das Display lieferte 960 x 640 Megapixel statt wie bisher nur 480 x 320 Megapixel. Eine weitere Innovation war die Multitasking-Unterstützung: Es war seither möglich, mehrere Prozesse gleichzeitig auszuführen. Nach dem iPhone 4 brachte Apple das iPhone 4S heraus. Das „S“ steht für Speed. Apple hat damit auf das schnelle LTE gesetzt. In der Kamera steckten mittlerweile 8 MP. Und ab sofort waren auch HD-Videos keine Herausforderung mehr für das Smartphone. Mit der 5er Reihe durchbrach Apple den bisherigen Jahresrhythmus. Fortan wurden die Apple-Anhänger jährlich mit zwei Smartphones bedacht. Begonnen hat diese Veränderung mit dem iPhone 5C. Wobei anzumerken ist, dass hier kein großes Update im Vergleich zum Vorgänger zu verzeichnen war - gerade hinsichtlich iOs und grundsätzlicher Hardware. Prozessor und Kamera waren sogar identisch. Besonders war aber die Optik, denn dieses iPhone gab es in verschiedenen Farben – das „C“ wird als Beschreibung für „colour“ gedeutet.

Beim Flaggschiff iPhone 5S gab es weitere technische Besonderheiten, die dieses Smartphone so beliebt gemacht haben. Zum ersten Mal kam ein 64-Bit-Chip zum Einsatz und auch die Akkuleistung wurde deutlich verbessert. Zudem wurde dieses iPhone direkt mit dem neuen iOs 7 ausgeliefert. Einen weiteren Clou landete Apple auch mit dem iPad – doch das ist eine andere Geschichte.

Das iPhone 6S

Das iPhone 6S ist zeitgleich mit dem iPhone 6 als achtes Modell von Apple erschienen. Auffällig bei dem iPhone 6S ist, dass es nur minimal dicker und schwerer ist als der Vorgänger. Nennenswerte Änderungen bei Display und Performance sind hingegen nicht zugegen. Die Akku-Kapazität wurde beim iPhone 6S etwas reduziert, was sich aber auf die Laufzeiten nicht wirklich auswirkt. Das iPhone 6S punktete mit iOs 9. Eine Besonderheit der S-Modelle ist der 3D-Touch. Diese Neuerung setzt sowohl iOS 9 als auch einen besonders druckempfindlichen Screen voraus. 3D-Touch ermöglicht, dass Druck auf das Display genügt, um eine Funktion auszulösen. Wird beispielsweise ein Druck auf die Kamera-App vorgenommen, dann öffnet sich das Kontextmenü. In der Galerie können Bilder gelöscht und angewählt werden. Das funktioniert auch bei E-Mails.

Neu in 2016: das iPhone 7

Eigentlich sollte Apple im Jahr 2016 wieder ein rundumerneutes Smartphone vorstellen. Doch beim iPhone 7 hat sich in Sachen Design nur sehr wenig geändert. Mehr zum iPhone 7 lesen Sie hier: Apple-Smartphone im Test: iPhone 7 Plus mit toller Kamera, starkem Akku - und hohem Preis