Für Zeitraffer-Videos: Instagram startet neue App "Hyperlapse"

Für Zeitraffer-Videos : Instagram startet neue App "Hyperlapse"

Es ist derzeit schwer in Mode, dass bekannte Apps einzelne Funktionen ist weiteren Apps auslagern - nicht immer zur Begeisterung der Nutzer. Jetzt ist auch Instagram auf diesen Zug aufgesprungen, mit einer Zeitraffer-Video-App.

Instagrams Mutter Facebook hat nicht wenige Nutzer mit der Entscheidung verärgert, den Messenger als Pflicht-App für Chats via Smartphone zu machen. Zumindest für Unverständnis hat Foursquare gesorgt, das Einchecken nur noch über die App Swarm zu ermöglichen.

Jetzt hat man sich auch bei Instagram eine neue App ausgedacht und ihr den schönen Namen "Hyperlapse from Instagram" gegeben. Was kann der geneigte Nutzer damit anfangen? Es können Videos gedreht werden. Nun, das ging auch bereits mit der normalen Instagram-App. 15-Sekunden-Streifen konnten damit aufgezeichnet werden.

Das wird auch künftig möglich sein. "Hyperlapse" bietet im Gegensatz zum Facebook Messenger oder Swarm eine neue Funktion, Zeitraffer-Videos. Wie das genau aussehen wird, zeigt folgendes Video anhand diverser Beispiele.

"Hyperlapse" komprimiert dazu länger andauernde Ereignisse, etwa das Aufblühen einer Blume, die Wolken am Himmel, vorbeiziehende Landschaft bei einer Autofahrt oder der Sonnenuntergang aus dem Urlaubsparadies, in 15-Sekunden-Videos. Diese können vom Nutzer anschließend auf Facebook oder Instagram geteilt werden.

Wie funktioniert der Trick genau? Hyperlapse zeichnet die Video-Sequenzen mit einer geringeren Bildfolge auf, während die Wiedergabe mit normaler Bildfrequenz geschieht. Durch eine zusätzliche automatische Bildstabilisierung wird "verwackeltes" Filmmaterial ausgeglichen.

"Hyperlapse from Instagram" kommt zunächst nur für das iPhone und das iPad heraus, soll schon bald in Apples App Store zur Verfügung stehen. Auf Anfrage von RP ONLINE sagte eine Sprecherin von Instagram, man hoffe auch bald eine Version für Android zur Verfügung stellen zu können.

Instagram wurde 2012 von Facebook gekauft und hat inzwischen rund 200 Millionen Nutzer.

(csr)
Mehr von RP ONLINE