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Apple: Sicheres iPhone-Backup nur auf eigenem Mac oder PC

Datensicherung bei Apple : Wirklich sicheres iPhone-Backup nur auf eigenem Mac oder PC

Apple bietet verschlüsselte iPhone-Backups auf seinen Servern an, hat zu den Daten dann auch aber selbst einen Schlüssel. Das geht auch anders. Zudem wurde die Karten-App von Apple endlich renoviert.

Eine starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, zu der nur man selbst den Schlüssel besitzt: Das wünscht man sich in aller Regel für seine Daten. Wer von diesem Sicherheitsanspruch auch dann nicht abrücken möchte, wenn es um Datensicherungen seines iPhones geht, muss diese lokal auf seinem Rechner anlegen.

Denn auf den Apple-Servern (iCloud) kann man die Verschlüsselung nicht selbst in die Hand nehmen, sondern muss diese Apple überlassen.

Das iPhone-Backup auf Apple-Rechnern funktioniert folgendermaßen: Auf einem Mac mit macOS Catalina 10.15 muss der Finder geöffnet werden. Und auf einem Mac mit macOS Mojave 10.14 oder früher sowie auf Windows-PCs öffnet man iTunes. Dann sucht man über den Finder oder in iTunes nach dem betreffenden Gerät.

Hat man das zu sichernde iPhone gefunden, geht man unter „Allgemein“ zum Punkt „Backups“, aktiviert dort „Erstelle ein Backup aller Daten Deines iPhones auf diesem Mac/PC“, setzt ein Häkchen bei „Lokales Backup verschlüsseln“ und setzt dann ein starkes Passwort.

Man darf allerdings nicht vergessen, dieses Passwort an einem sicheren Ort zu hinterlegen. Denn bei einem Verlust gibt es keine Möglichkeit, das Backup wiederherzustellen.

Apple renoviert seine Karten-App

Verglich man zuletzt die Karten-Anwendung von Apple mit der von Google, stand die Mac- und iPhone-Schmiede in Sachen moderne Optik etwas hinten an. Nun hat Apple gegengesteuert.

Bessere Ansichten und präzisere Adressen: Das sind zwei von zahlreichen Neuerungen, die Apple für seine Karten-App Maps angekündigt hat. In den USA sei die Einführung bereits abgeschlossen, in Europa werde die erneuerte Anwendung in den nächsten Monaten kommen, wie das Unternehmen mitteilt.

Für alle, die zu Fuß unterwegs sind, stellt Apples Karten-App Maps bald mehr Daten und Infos bereit. Foto: dpa-tmn/Apple

Das neue Kartenmaterial soll nun auch Fußgängern Daten liefern und grundsätzlich mehr Details enthalten, also etwa umfassendere Ansichten von Straßen, Gebäuden, Parks, Flughäfen oder Einkaufszentren - teils auch mit Indoor-Karten. Insgesamt verspricht Apple eine schnellere und präzisere Navigation.

Je nach Stadt soll es auch Echtzeit-Informationen zum Nahverkehr geben. Und bei einer Navigation wird die Möglichkeit eingeführt, mit einem Fingertipp anderen die voraussichtliche Ankunftszeit mitzuteilen.

Punkten will Apple auch beim Datenschutz - und verweist darauf, dass zur Nutzung von Karten keine Anmeldung erforderlich und die App in keiner Weise mit einer Apple-ID verknüpft sei.

Um den Standort eines Nutzers auf Apple-Servern zu verbergen, werde der genaue Ort bei einer Suche nach 24 Stunden in einen weniger genauen Ort umgewandelt (Fuzzing). Zudem verspricht das Unternehmen, von Nutzern weder Such- noch Standortverläufe zu speichern.

(csr/dpa)