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Apple iOS 8 - die besten Tipps und Tricks

Neues Betriebssystem für iPhones und iPads : Apple iOS 8 - die besten Tipps und Tricks

Seit einigen Tagen können Besitzer von iPhones, iPads und dem iPod touch das brandneue Apple-Betriebssystem iOS 8 auf ihre Geräte spielen. Viele klagen über Probleme mit der neuen Software und weit mehr haben noch lange nicht alle Funktionen des neuen Systems entdeckt. Wir haben die besten Tipps und Tricks für iOS 8 gesammelt.

Besonders Besitzer älterer Geräte wie dem iPhone 4s oder dem iPad 2 haben Problem, wenn sie das neue iOS auf ihren Geräten installieren wollen. Ähnlich geht es Apple-Fans, die ein Gerät mit nur acht oder 16 Gigabyte Speicher ihr Eigen nennen.

"Die 4S-Besitzer sollten abwägen, ob sie das Update sofort machen wollen", sagt Leonard Becker von der Zeitschrift "Mac&i". Laut einem Bericht der Webseite "Ars Technica" verlangsamt das neue Betriebssystem Apples mittlerweile drei Jahre altes iPhone 4S merklich. Auch werden viele der neuen Funktionen wie Touch-ID, die neuen Kameramodi oder drahtlose Datenübertragung per Airdrop mangels geeigneter Hardware nicht unterstützt.

Die eigentliche Installationsdatei für iOS 8 ist rund einen Gigabyte groß. Zur Installation wird aber deutlich mehr Speicher benötigt. Besitzer eines Gerätes mit nur Nutzer mit nur acht oder 16 Gigabyte Gerätespeicher berichten von Problemen mit zu wenig freiem Speicher für ein Update.

Das iPhone 6 im Test

Diese lassen sich ohne große Löschaktionen umgehen, indem das Smartphone oder Tablet per USB-Kabel an den Computer angeschlossen wird. Wird das Update nämlich über iTunes installiert, ist teilweise deutlich weniger freier Speicher nötig - je nach Gerät kann der Bedarf sehr stark variieren.

Sollte auch bei dieser Variante der Speicher nicht ausreichen, muss doch gelöscht werden. Speicherfresser lassen sich in den Einstellungen des Telefons im Unterpunkt "Allgemein > Benutzung" ermitteln.

Ist das neue Betriebssystem dann endlich auf dem Smartphone eingerichtert, finden sich zahlreiche Neuerungen. Viele erschließen sich direkt, andere bleiben dem Nutzer erst einmal verborgen. Wir haben ein paar hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen Sie Ihr iOS-8-Gerät optimal nutzen.

Akku-Fresser entlarven: Eine sehr nützliche Funktion, um die Akku-Laufzeit zu verlängern, findet sich unter "Einstellungen > Allgemein > Benutzung". Dort stehen in einer Tabelle die acht akkuintensivsten Apps der vergangenen 24 Stunden und sieben Tag. Die energie-hungrigsten Programme können dann entweder deinstalliert werden, oder man schaltet ihnen zumindest unter "Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung" eben die Hintergrundaktualisierung ab.

Spotlight als Super-Suche: War Spotlight bislang nur für die interne Suche im Gerät zuständig, wird die nun auch auf das Netz und Wikipedia ausgedehnt. Dazu mitten auf dem Startschirm einfach von oben nach unten streichen und Suchbegriff eingeben.

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Websuche anonym: Wer sich wenigstens ein wenig Anonymität sichern möchte, der kann unter "Einstellungen > Safari > Suchmaschine" statt Google, Yahoo oder Bing zum Beispiel DuckDuckGo als Standard eintragen.

Webseiten im Desktop-Stil: Aufgerufenen Webseiten erkennen in der Regel, ob man mit einem Mobil-Gerät auf sie zugreift. Dann bieten sie automatisch eine mobile Version an, die jedoch häufig im Funktionsumfang deutlich reduziert ist. Wer lieber die klassische Seite zu sehen bekommt, der tippe nach Eingabe der URL in Safari noch einmal auf die Adresszeile, berühre dann den Bildschirm unterhalb der Adresszeile und bewege den Finger nach unten. Schon erscheinen zwei Optionen: "Als Favorit sichern" und "Desktop-Site anfordern".

Gelöschte Fotos finden: Wurde ein Foto aus Versehen gelöscht, verbleibt es nun für 30 Tage in dem neuen Album "Zuletzt gelöscht", bevor es die endgültige Reise ins digitale Nirvana antritt.

Belichtung bei Fotos anpassen: Apple hat eine nützliche Funktion in der Kamera-App etwas versteckt: Die Belichtung eines Fotos kann nun einfach direkt auf dem Aufnahmedisplay angepasst werden - bei schwierigen Lichtverhältnissen eine hilfreiche Sache. Tippt man in der Kamera-App auf das Display, erscheint neben dem Sucher-Quadrat eine Sonne. Berührt man diese, kann sie entlang einer horizontalen Linie verschoben werden, das Bild wird heller oder dunkler.

Einen Notfallpass anlegen: In der neuen Health-App kann der Nutzer seine Gesundheitsdaten eintragen, darunter auch mögliche Allergien und Unverträglichkeiten. Will man diese im Falle eines Falles etwa Rettungssanitätern oder dem Notarzt zugänglich machen, lässt sich in der Health-App unter dem Punkt "Notfallpass" ein ebensolcher anlegen. Anschließend werden auf dem Sperr-Bildschirm des iPhones wichtige Informationen angezeigt, wie etwa ein Notfallkontakt, Allergien, Blutgruppe, medizinische Befunde oder die persönliche Medikation.

Siri freihändig aktivieren: Was Android-Nutzer schon lange mit "Ok, Google!" können, ist nun auch bei Apple möglich: Der Sprachassistent Siri lässt sich auf Zuruf aktivieren. Die Dame wird sofort wach, wenn man ihr ein "Hey, Siri!" zuruft. Praktisch ist das etwa im Auto, wenn man die Navigation aufrufen oder einen SMS verschicken möchte. Einschalten lässt sich die Sprachsteuerung unter "Einstellungen > Allgemein > Siri".

iPhone wiederfinden: Hat man sein Gerät verlegt und ist dann auch noch der Akku leer, ist es an der Zeit in Panik auszubrechen. Gegen diese Attacke hat Apple in iOS 8 ein Mittelchen beigelegt: eine erweiterte "Find My iPhone"-Funktion. Das Gerät kann quasi als letzte Lebenszeichen, bevor der Akkustrom erlischt, seinen Standort noch einmal preisgeben. So weiß man zumindest, ob man in der Wohnung suchen soll oder ob das Gerät mit der U-Bahn durch die Stadt fährt. Aktiviert wird die Funktion unter "Einstellungen > iCloud > Mein iPhone suchen > Letzten Standort senden".

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das iPhone 6 im Test

(csr)