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Rheinische Post Aufwacher: Relaunch des Nachrichten-Podcasts

In eigener Sache : Entdecken Sie unseren neuen Aufwacher-Podcast

Zeit, die wunderbare Welt der Podcasts zu entdecken. Ein guter Anfang: der neue Rheinische Post Aufwacher. Den haben wir für Sie überarbeitet – damit er besser in Ihr Leben passt.

In den vergangenen Monaten haben wir auf unterschiedlichsten Kanälen mit Podcast-Hörern gesprochen. Wir haben sie auf Facebook und Twitter angesprochen, wir haben ihnen in unseren Podcasts Fragen gestellt, wir haben Meinungsumfragen ausgewertet und einige von ihnen in langen Interviews tiefenpsychologisch befragen lassen. Einige waren sogar so nett, uns ihre Telefonnummer zu geben. Wir dürfen sie per Textnachricht regelmäßig mit unseren Fragen belästigen.

Warum dieser unbändige Kommunikationsdrang? Weil wir wissen wollten, warum Menschen inzwischen so viel Zeit mit Podcasts verbringen - und was ihnen noch fehlt.

Das Ergebnis hat Meinungsforscher Holger Meisen aus Köln für uns in ein schönes Bild gebracht: Podcasts sind das Boot im Fluss des Tages. Der unaufhaltsame Strom der täglichen Ereignisse reißt uns mit, von dem Moment an, in dem wir die Augen aufschlagen. Grenzen verschwimmen – um so mehr im Pandemie-Jahr 2020, in dem Freizeit und Arbeit, Urlaub und Alltag oft ineinander flossen. Für die meisten von uns ist das Handy ein ständiger Begleiter. Und damit die ganze Welt. Was vor ein paar Jahren noch auf bestimmte Orte und Zeiten beschränkt war - E-Mails schreiben, mit Freunden sprechen, fernsehen, Musik hören oder Computerspiele spielen - können wir jetzt 24 Stunden am Tag und an fast jedem Ort erledigen.

Diese Entgrenzung bringt große Freiheit. Zugleich aber auch manchmal das Gefühl einer gewissen Überforderung. Die unbegrenzten Möglichkeiten führen dazu, dass wir uns ständig fragen, was wir wohl gerade verpassen. 

Wie Podcasts uns im Alltag helfen

Podcasts helfen uns in dieser Lage auf zwei Arten. Sie wirken entlastend, weil sie unsere Aufmerksamkeit fesseln können, aber nicht müssen. Starren wir auf den Bildschirm und scrollen durch einen Social-Media-Newsfeed, ist unsere Aufmerksamkeit gebannt und gebunden. Der Rest der Welt verschwindet. Doch ein Podcast auf den Kopfhörern erlaubt es, uns der Welt weiterhin zuzuwenden. Augen und Hände sind frei.

Während wir die Welt nicht verpassen, müssen wir uns trotzdem nicht langweilen. All die Situationen, denen wir uns nicht entziehen können – Anstehen in der Schlange, den Abwasch erledigen, die anstrengende Joggingstrecke oder das Warten im Stau –, können wir besser machen, indem wir etwas Nützliches oder Unterhaltsames hören.

Podcasts geben uns dabei etwas Autonomie zurück, während wir im Fluss des Alltags mitgerissen werden: Anders als beim Radio, wo wir das Programm nicht beeinflussen können, haben wir bei Podcasts die volle Kontrolle darüber, womit wir unsere Zeit verbringen. Zugleich werden wir dabei klüger – oder zumindest besser gelaunt. „15 Minuten im Bad und ich kann im Büro mitsprechen“ – so hat es ein Hörer unseres Nachrichten-Podcasts Aufwacher mal zusammengefasst. Zähne putzen und Duschen muss sein. Selbst im Homeoffice. Aber langweilen (oder über schlechte Musik ärgern) muss man sich dabei nicht.

Entdecken Sie jetzt den neuen Aufwacher-Podcast

Bei der Rheinischen Post glauben wir schon seit Jahren an Podcasts als journalistisches Medium. Und auch für uns soll 2021 ein besonderes Podcast-Jahr werden. Wir starten am Montag, 11. Januar, indem wir unser bekanntestes Podcast-Format neu aufsetzen: den Rheinische Post Aufwacher.

Schon seit 2016 fassen wir darin täglich die Nachrichten für unsere Hörer zusammen. Da war es mal Zeit für eine kleine Renovierung. Wir wollten den Podcast so anpassen, dass er besser in den Alltag passt und für noch mehr Menschen relevant und nützlich ist. Dieses aufwändige Relaunch-Projekt wurde unter anderem möglich durch Förderung im Audio-Innovation-Programm des Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW.

Unser Versprechen mit dem neuen Aufwacher: Bei uns erfahren Sie jeden Werktag in fünfzehn Minuten das Wichtigste zu dem Thema, das gerade unsere Region bewegt. Wir tun alles, damit Sie die Nachrichtenlage verstehen und mitreden können. Unser Ziel ist, Sie niemals zu langweilen. Der Aufwacher ist jeden Morgen um 5 Uhr verfügbar. Es lohnt sich aber auch noch zum Feierabend, mal reinzuhören.

Am Wochenende präsentieren wir Ihnen ab sofort im Wechsel Interviews mit spannenden Gesprächspartnern, Geschichten und Reportagen aus der Region und ausführlichere Blicke auf wichtige NRW-Themen. Den Anfang macht diese Episode über den Immobilienboom in Nordrhein-Westfalen: Für wen lohnt es sich eigentlich noch, ein Haus zu kaufen?

Sehr stolz sind wir auch auf ein neues Angebot für alle Podcast-Hörer in und um Bonn: Zusammen mit unseren Kollegen vom Bonner General-Anzeiger produzieren wir den Bonn-Aufwacher, eine Variante des Aufwacher-Podcasts mit lokalem Nachrichtenblock aus der Bundesstadt. Einen Düsseldorf-Aufwacher gibt es schon länger. Die Lokalnachrichten liefern dabei die Kollegen von Antenne Düsseldorf.

Wir haben in den vergangenen Monaten Zeit und Geld investiert: in die Weiterbildung unserer Journalisten, in ein neues Sounddesign, in das Finden neuer Formatideen. Und diese Investionen werden in den nächsten Wochen weitergehen – in bessere Audio-Technik, einfachere Zugänge zum Aufwacher und Produkt-Tests. Wir werden vieles ausprobieren und immer wieder mit den Hörern diskutieren. Dieser Relaunch ist ein Prozess, der heute erst beginnt. Ich lade Sie ein, dabei zu sein.

Den Aufwacher und all unsere anderen Podcasts finden Sie in jeder Podcast-App, bei Spotify und – besonders spannend für Digital-Abonnenten – in unserer ePaper-App (rechts unten unter „Audio“). Lesen Sie diesen Text auf Ihrem Handy oder Tablet? Dann klicken Sie hier und abonnieren Sie den Podcast direkt in der vorinstallierte App. Außerdem verschicken wir den Aufwacher per Messenger. Dafür können Sie sich hier anmelden. Bei Startschwierigkeiten helfen mein Team und ich Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie einfach an aufwacher@rp-online.de.