Microsoft Surface Pro und Huawei Matebook X - neue Mobilrechner

iPad-Konkurrenten: Microsoft Surface Pro und Huawei Matebook X - neue Mobilrechner

Microsoft versucht, das schwierige Geschäft mit PCs und Notebooks mit einem neuen "Convertible" zu beleben, dem Surface Pro. Außerdem betritt mit Huawei ein Newcomer aus China die Bühne.

Huawei will sich mit zwei neuen Modellen aus seiner "Matebook"-Serie fest im Markt der mobilen Windows-Rechner etablieren.

Mit dem "Matebook X" präsentierte der chinesische Elektronikhersteller am Dienstag in Berlin sein erstes Notebook. Mit dem "Matebook E" kündigte das Unternehmen ein neues sogenanntes Convertible an, das sich als Tablet, aber auch als Notebook nutzen lässt.

Das "Matebook X" mit Intel-Chips der neusten Generation und einer Display-Diagonale von 13 Zoll wiegt knapp über ein Kilogramm. Es sei mit 12,5 Millimeter dünner als die Macbooks von Apple, betonte Huawei.

Mit Preisen je nach Ausstattung zwischen 1400 und 1700 Euro adressiert Huawei das Gerät deutlich im Business-Bereich. In diesem Segment zog den Marktforschern von Gartner zufolge zuletzt die Auftragslage wieder leicht an, während die Nachfrage bei privaten Nutzern weiter rückläufig ist.

Während das Geschäft für konventionelle Notebooks und Tablets weiter schwächelt, sehen Marktforscher vor allem bei den Convertibles Wachstumspotenzial. Hier bringt Huawei mit dem "Matebook E" ein neues Modell auf den Markt. Das 12 Zoll große Display lässt sich über drei Pins an die Tastatur stecken, deren Deckel auch als Ständer fungiert. Beide Geräte laufen mit Microsofts Betriebssystem Windows 10.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 13,5 Stunden will Microsoft seinen neuen Surface Pro auf den Markt bringen. Das hat der Anbieter am Dienstag in Shanghai angekündigt. Das fünfte Modell der tragbaren Rechnerreihe hat sich vor allem in seinem Inneren verändert - äußerlich erinnert es stark an das Surface Pro 4.

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Der Bildschirm hat eine Bilddiagonale von 12,3 Zoll und kann mit der Hand, einem separat erhältlichen, neuen Surface Pen sowie dem für den großen Rechner Surface Studio konzipierten Surface Dial bedient werden. Das ist eine Art Drehknopf, den man auf den Bildschirm setzt und der je nach geöffneter App unterschiedliche Funktionen erfüllt.

Wie beim Vorgänger gibt es neben dem proprietären Surface-Anschluss Eingänge für USB 3.0 und einen Mini-Display-Port. Käufer können aus verschiedenen Prozessoren der siebten Generation von Intel wählen.

Die Optionen m3 und i5 kommen ohne zusätzlichen Lüfter im Gehäuse aus, für den stärksten Chip i7 ist ein Gebläse eingebaut. Der Arbeitsspeicher hat bis zu 16 Gigabyte (GB), die interne SSD-Festplatte umfasst in der größten Option 512 GB.

Das neue Surface Pro kommt am 15. Juni auf den Markt und wird in Deutschland für 949 Euro erhältlich sein. Die Version mit LTE-Chip soll später in diesem Jahr erscheinen.

Auch beide Huawei-Geräte sollen in Deutschland Ende Juni in die Läden kommen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass auch Apple bereits auf seiner Entwicklerkonferenz im Juni unter anderem ein neues iPad-Modell präsentieren wird.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist das neue Microsoft Surface Pro

(csr/dpa)