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E-Book-Reader im Vergleich: Amazon Kindle und Kobo eReader: Welches Gerät ist besser?

E-Book-Reader im Vergleich : Amazon Kindle und Kobo eReader: Welches Gerät ist besser?

Eine ganze Bibliothek für unterwegs? E-Book-Reader machen es möglich. Doch welchen nehmen? Zwei von ihnen sind der Kindle vom Versandhaus-Riesen Amazon und der Glo von der kanadisch-japanischen Firma Kobo.

Mit Kobo Glo und Kindle Paperwhite haben beide Anbieter Geräte im Angebot, deren LED-Display gut lesbare Schrift und angenehme Kontraste bietet. Im Dunkeln liest es sich mit beiden Tablets ebenso gut wie im Sonnenlicht. Der Kobo Glo besitzt zudem dezent weniger Unregelmäßigkeit in der Ausleuchtung.

Was Texteingabe und -bearbeitung betrifft, hat der Amazon-Reader die Nase vorn, wenngleich die Verzögerung beim Kobo nur unerheblich langsamer ist. Bedienen lassen sich sowohl Kobo als auch Kindle sehr gut. In Sachen Haptik ist hingegen das andere Gerät leicht überlegen. Es wiegt etwas weniger und liegt etwas besser in der Hand, da es ein wenig dicker ist.

Die Software weiß auf beiden Plattformen zu gefallen: Der Kauf von Software - sprich: Lesematerial - geht bei beiden leicht von der Hand. Kobo-Bücher lassen sich zusätzlich auf iOS- und Android-Geräten sowie auf einem Desktop-PC abspielen. Beide Kontrahenten speichern den Lesefortschritt.

Ein Vorteil des Kobo Glo gegenüber dem Amazon Kindle: die größere Offenheit. Ist das Amazon-Gerät auf das Software-Angebot des eigenen Versandhauses beschränkt, spielt der kanadisch-japanische Konkurrent auch Werke ab, die mit Adobe-Kopierschutz versehen sind, wie etwa E-Books aus der örtlichen Bibliothek.

Eine Notizfunktion bieten beide, wobei der Amazon-Reader mehr Funktionen bietet, zum Beispiel das Kopieren von Zitaten. Insgesamt liegen beide auf Augenhöhe und unterscheiden sich nicht vom Preis. Fazit: Bei beiden können Sie bedenkenlos zugreifen.

(contentfleet)