Test: „Albert Clock“ für Mathe-Fans - mit dieser Uhr muss man rechnen

„Albert Clock“ für Mathe-Fans: Mit dieser Uhr muss man rechnen

Die „Albert Clock“ macht es einem nicht ganz einfach. Die Uhrzeit wird als Matheaufgabe angezeigt. Wir haben sie uns angesehen.

Die ersten Worte dieses Textes wurden getippt um genau 1 x 9 Uhr und 6 x 7 - 4 Minuten, nein halt, um 2 x 5 -1 Uhr und 2 x 19 Minuten. Kurz gegrübelt, schon ist es 9 - 0 Uhr und 1 x 5 x 8 Minuten. Die Zeit vergeht und die “Albert Clock” - so heißt das gute Stück - hält einen auf Trab.

Was genau ist die “Albert Clock”? Ihre Maße entsprechen denen eines Schuhkartons, sie ist aber nur etwa fünf Zentimeter dick. Auf der Vorderseite sitzt ein großes Display mit LED-Segmentanzeige, das Kunststoffgehäuse rundherum gibt es in den Farben Weiß, Betongrau und Rot.

Die Uhrzeit zeigt die Albert-Uhr aber nicht an wie eine herkömmliche Uhr, sondern in Form kleiner Matheaufgaben. (Jetzt ist es übrigens 9 x 1 Uhr und 7 x 8 - 7 Minuten.) Und damit nicht genug, die Aufgabe wechselt innerhalb einer Minute mehrfach. Schnellrechnen ist also angesagt. Wer mit dem kleinen Einmaleins auf dem Kriegspfad steht, kann in den Einstellungen die Wechselgeschwindigkeit und auch die Aufgabenschwierigkeit anpassen.

Ein guter Einsatzort für die “Albert Clock” wäre also ein Klassenzimmer, die Schüler wären sicherlich motiviert auszurechnen, wie lange es noch bis zur nächsten Pause dauert. Aber auch zuhause können Kinder und Erwachsene damit ihre grauen Zellen trainieren.

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Mitgeliefert wird ein mehr als zwei Meter langes Anschlusskabel, übrigens sehr hübsch textilummantelt, und eine zusätzliche Platte, mit der sich die “Albert Clock” sehr einfach an der Wand aufhängen lässt. Zudem liegt ein wahres Sammelsurium von unterschiedlichen Steckern in der Packung, so dass die Uhr rund um den Globus betrieben werden kann.

Außer dem Stromanschluss auf der Rückseite findet man an der Uhr seitlich nur noch drei kleine Knöpfe, mit denen die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden können.

Erdacht hat die Uhr der deutsche Designer Axel Schindlbeck zusammen mit dem französischen Programmierer Fred Mauclere. Für die Produktion der ersten 1000 Exemplare haben sie das Geld auf Kickstarter gesammelt. Mittlerweile kann die Uhr ganz normal online bestellt werden. Das schön-schlichte Design und vor allem die Idee haben allerdings ihren Preis: Satte 279 Euro kostet die Uhr.

Den Namen hat die Uhr übrigens von Albert Einstein. Der Nobelpreisträger soll ja angeblich so schlecht in Mathematik gewesen sein, da hätte ihm die Uhr sicherlich auf die Sprünge helfen können. Nur leider stimmt das Gerücht über Einstein nicht. Egal, ein bisschen Übung hat ja noch keinem geschadet.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Albert Clock - diese Uhr lässt einen rechnen