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Aufgrund von Gesprächen: iPad-App erkennt Bedürfnisse des Nutzers

Aufgrund von Gesprächen : iPad-App erkennt Bedürfnisse des Nutzers

Der Traum eines Computers, der von selbst die Bedürfnisse seines Nutzers erkennt, könnte demnächst Wirklichkeit werden.

Noch diesen Monat solle für das iPad eine Anwendung namens MindMeld auf den Markt kommen, die aufgrund von Gesprächen der Nutzer passende Informationen bereitstellt, teilte der Entwickler Expect Labs am Montag (Ortszeit) in New York mit.

"Es ist die erste Sprach- und Video-App für das iPad, die tatsächlich verstehen kann, was man sagt, und relevante Informationen dazu findet", sagte der Firmen-Mitbegründer Timothy Tuttle der Nachrichtenagentur AFP.

Die neue Anwendung erscheine "wie Science-Fiction, aber es kann schon heute ziemlich gut funktionieren, und in fünf bis zehn Jahren wird es bei praktisch jedem Anruf, jeder Echtzeitkommunikation Standard sein", sagte Tuttle.

Der Name MindMeld ist eine Anspielung auf eine Telepathietechnik, die der Offizier Spock in der Science-Fiction-Serie "Star Trek" verwendet. Die App wertet Gespräche seines Nutzers mit Hilfe eines Sprachprogramms aus und sucht online nach passenden Informationen.

Wenn jemand etwa vorschlägt, in einem neuen Restaurant essen zu gehen, sucht die App die Speisekarte des Lokals und Kritiken dazu heraus und stellt seine Lage auf einer Karte dar. Bei einem Gespräch über Gesundheitsprobleme stellt die Anwendung beispielsweise Artikel über neue Behandlungsmethoden bereit.

Zum Preis der Anwendung machte Tuttle keine Angaben. Er schloss allerdings nicht aus, dass eine Basisversion gratis zur Verfügung gestellt wird und Einnahmen durch Premium-Anwendungen hereinkommen sollen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das kann das neue iPad

(AFP)