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Trends von der IFA: Schnell und schlau – die neuen Haushaltsgeräte

Trends von der IFA : Schnell und schlau – die neuen Haushaltsgeräte

Sie werden immer schneller, und sie nehmen dem Benutzer Arbeit ab: Auf der gerade beendeten Elektronikmesse IFA in Berlin wurden die verschiedensten Haushaltsgeräte vorgestellt, die die Hausarbeit einfacher machen sollen.

Die schlechten Nachrichten zuerst: Der Tisch wird sich auch in naher Zukunft noch nicht alleine decken. Das Essen kocht sich nicht von selbst, und auch der Kühlschrank, der sich via Internetbestellung selbst füllt, bleibt vorerst Zukunftsmusik. Aber es tut sich von Jahr zu Jahr mehr auf dem Markt: Haushaltsgeräte übernehmen mehr Funktionen und sparen dabei noch Energie.

Smart ist das Schlagwort, das auf der Elektronikmesse IFA in Berlin arg strapaziert wurde. Es bedeutet schnell, gewitzt oder schlau. Geräte mit diesem Prädikat können miteinander und im Internet kommunizieren, ihren eigenen Bedienungszustand beobachten und den Benutzer darüber informieren.

Und jedes Jahr lassen sich mehr große Haushaltsgeräte mit dem Handy bedienen: Samsung stellte die Waschmaschine "WF12F9E6P4W/ EG" mit WLAN-Zugang vor. Der Benutzer startet sie per App auf dem Smartphone. Er kann damit auch die Temperatur und Anzahl der Spülgänge und -geschwindigkeit auswählen. Die App zeigt zwischendurch an, wie weit das Gerät ist und meldet sich, wenn der Waschvorgang beendet ist. So kann die große Wäsche quasi nebenbei erledigt werden, sagt der Hersteller.

Selbst kleinere technische Probleme lassen sich per Smartphone regeln. Anstatt auf einen Termin mit dem Servicetechniker zu warten oder dicke Handbücher wälzen zu müssen, genügt ein Fingertipp und die "Smart Check-App" sorgt für Erste Hilfe.

Daneben waren attraktive Hausgeräte zu sehen, die dem Benutzer die Hausarbeit erleichtern. Und sie verbrauchen immer weniger Energie. Viele Hersteller von Wasch- Sie werden immer schneller, und sie nehmen dem Benutzer Arbeit ab: Auf der gerade beendeten Elektronikmesse IFA in Berlin wurden die verschiedensten Haushaltsgeräte vorgestellt, die die Hausarbeit einfacher machen sollen. maschinen setzen in diesem Jahr vor allem auf benutzerfreundliche Bedienung. Grundig stellte "GWN 58474 C" vor, das automatisch die Menge des Waschmittels dosiert — je nachdem, wie stark die Wäsche verschmutzt ist. "Das spart bis zu 40 Prozent Energie", erklärt Nina Sender, Teamleiterin für Haushaltsgroßgeräte.

Kühlschränke und Gefrierkombinationen sind vielseitiger geworden. Grundig hat das Gerät "GKN 16830 X" entwickelt, bei dem der Nutzer zwei Kühlkreisläufe individuell einstellen kann. Auch beim neuen Samsung-Gerät "French Door" sind verschiedene Segmente wählbar. Darunter gibt es einen Bereich, dessen Temperatur flexibel zwischen 2 Grad zum Kühlen und minus 23 Grad zum Gefrieren eingestellt werden kann. Praktisch ist das etwa, wenn mal für den Grillabend viel Fleisch richtig temperiert werden muss, und am anderen Tag die Torte im Kühlschrank einen Platz mit der richtigen Gradzahl braucht.

(RP)