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Neue Gadgets aus der Technik-Welt: Eine surfende Kamera und jede Menge Computer

Neue Gadgets aus der Technik-Welt : Eine surfende Kamera und jede Menge Computer

Die Geschwindigkeit, mit der Samsung, Acer, Sony, HTC, Apple, Lenovo, Nokia und viele mehr neue Geräte auf den Markt werfen, ist atemberaubend. Leicht verliert man da den Überblick. Wir haben uns mal wieder umgeschaut und ein paar interessante Neuheiten herausgepickt. Dieses Mal dabei eine Kamera zum Surfen und viele Computer.

Samsung hat ein 13,3-Zoll-Tablet mit ausfahrbarer Tastatur vorgestellt, dass sich in vier Positionen bringen lässt.

Das 1,4 Zentimeter dicke und 1,3 Kilogramm schwere Hybridgerät namens Ativ Q arbeitet mit Windows 8 und Android 4.1 als Betriebssystem und bietet mit 3200 mal 1800 Pixeln (QHD+) eine extrem hohe Displayauflösung. Zur Ausstattung zählen ein Core-i5-Prozessor, 4 Gigabyte (GB) RAM, eine 256 GB große SSD und ein Eingabestift.

Neu ist auch das Ativ Tab 3, ein 10,1-Zoll-Tablet (1366 mal 768 Pixel) mit Atom-CPU (Z2760) und Windows 8. In dem acht Millimeter dicken und 550 Gramm schweren Gerät stecken unter anderem 64 GB Speicher, der per SD-Karte erweitert werden kann. Preise nannte Samsung noch nicht.

LTE-Systemkamera mit Android

Ein UMTS-/LTE-Modul hat Samsung in seiner neuen Systemkamera Galaxy NX verbaut. Damit lassen sich nicht nur direkt Bilder übers Mobilfunknetz verschicken oder im Internet teilen.

Man kann auch Apps installieren und auf dem 4,8 Zoll großen Kameradisplay surfen, weil auf der NX das Android-Betriebssystem (4.2) arbeitet. WLAN unterstützt die Kamera mit APC-C-CMOS-Sensor (20,3 Megapixel) ebenfalls.

Smartphones können per App als Kamera-Fernbedienung eingesetzt werden. Die Galaxy NX soll im August für 1499 Euro in den Handel kommen.

Samsung bringt neue Notebooks und All-in-one-PC

Von Samsung gibt es zwei neue Notebooks und einen neuen All-in-one-Rechner.

Das Ativ Book 9 Plus haben die Koreaner mit einem extrem hochauflösenden 13,3-Zoll-Touch-Display (3200 mal 1800 Pixel) und der ULT-Stromsparvariante des Core-i5-Prozessors ausgestattet. Das Ultrabook ist rund 1,4 Zentimeter dick und 1,3 Kilogramm schwer und wie das neue Ativ Book 9 Lite mit einer 128 GB großen SSD-Festplatte bestückt.

Mit 1,7 Zentimetern und 1,44 Kilogramm ist das Lite dicker und schwerer als die Plus-Variante und wird mit einem neuen stromsparenden Quadcore-Notebook-Prozessor von AMD (Kabini) geliefert.

Diese CPU arbeitet auch im neuen All-in-one-PC Ativ One 5 Style mit 21,5 Zoll großem Full-HD-Display. Zu Preisen und Verfügbarkeit der Rechner machte der Hersteller noch keine Angaben.

ThinkPad von Lenovo in neuer Optik

Lenovo hat für das neueste Modell seiner ThinkPad-Serie das Design der Business-Notebooks überarbeitet. Das S531 steckt in einem Aluminiumgehäuse mit abgerundeten Ecken und einem besonders dünnen Rand für das 15,6 Zoll große Full-HD-Display, das sich um 180 Grad neigen lässt.

Außerdem ist der Rechner für Windows 8 optimiert. So versteht das unter Glas liegende Touchpad jetzt zum Beispiel Steuerungsgesten für Microsofts Betriebssystem, über die beleuchtete Tastatur können weitere Kurzbefehle gegeben werden.

Ausgestattet ist das neue ThinkPad mit aktuellen Intel-Prozessoren, 500 GB großer Festplatte und bis zu zehn GB Arbeitsspeicher. In Deutschland ist das S531 ab sofort und ab etwa 1200 Euro erhältlich.

D-Link bringt Router für schnelles ac-WLAN auf den Markt

Von D-Link gibt es vier neue Router, die den neuen, schnellen WLAN-Standard 802.11ac unterstützen. Für Einsteiger gibt es zum Beispiel den DIR-810L, der theoretisch mit bis zu 433 Megabit pro Sekunde (MBit/s) surfen kann.

Die zylinderförmigen Modelle 850L, 860L und 868L sind mit 867 MBit/s und 1,3 Gigabit pro Sekunde sogar noch schneller und haben darüber hinaus USB-Anschlüsse, über die sie zum Beispiel Musik und Videos ins Netz streamen können.

Alle neuen Router unterstützen darüber hinaus auch die älteren Standards und funken gleichzeitig auf den beiden WLAN-Frequenzen 2,4 und 5 Gigahertz. Die Preise beginnen bei 105 Euro für den DIR-810L, das Spitzenmodell DIR-868L kostet 269 Euro.

Viel Geld für viel Leistung: Spiele-Notebook von Asus

Asus' neues Notebook ROG G750 ist mit seinen leistungsstarken Komponenten vor allem für Spieler geeignet. Im Inneren des 17,3-Zoll-Geräts mit Full-HD-Display arbeitet zum Beispiel ein neuer, 2,4 Gigahertz schneller i7-Prozessor von Intel.

Dazu gibt es acht Gigabyte Arbeitsspeicher, eine ein Gigabyte große Festplatte und gegen Aufpreis auch noch eine zusätzliche, 256 Gigabyte große SSD. Die Grafik stammt je nach Ausstattung von den Geforce-Modellen GTX 765M, 770M oder 780M von Nvidia.

Damit die schnelle Technik auch stabil läuft, hat das Notebook zwei voneinander unabhängige Lüfter für Grafikkarte und Prozessor. Es steht ab sofort für mindestens 1499 Euro im Handel. Wer will, kann aber auch bis zu 2139 Euro für das ROG G750 ausgeben.

Kleines Acer-Tablet mit vollwertigem Windows 8

Auf dem acht Zoll großen Iconia W3 von Acer läuft trotz des kleinen Formats das vollwertige Windows 8. Im Gegensatz zur abgespeckten Mobilversion Windows RT funktionieren damit alle regulären Programme auf dem Tablet, Office 2013 ist darauf sogar schon vorinstalliert.

Damit es sich damit auch gut tippen lässt, hat Acer eine passende Bluetooth-Tastatur im Angebot, an der sich das Tablet befestigen lässt. Ohne Tasten wiegt das Gerät 540 Gramm und ist etwas über elf Millimeter dick, die Rechenarbeit übernimmt der Atom-Prozessor Z2760 von Intel, gesurft wird ausschließlich per WLAN.

Das Windows-Tablet soll ab Ende Juni mit 32 Gigabyte Speicherplatz für 329 Euro in den Läden stehen. Die Tastatur ist nicht im Preis enthalten.

Feedly ohne Browser-Erweiterung nutzen

Der RSS-Dienst Feedly braucht ab sofort keine Browser-Erweiterung mehr, um zu funktionieren. Nutzer können jetzt eine reine Web-Version des Readers abrufen und sind so nicht mehr an bestimmte Browser gebunden.

Außerdem basiert Feedly inzwischen auf einer eigenen Cloud-Technologie, ist also nicht mehr mit dem Google Reader verknüpft und soll deshalb auch nach dessen Abschaltung am 1. Juli noch funktionieren. Anwender müssen sich aber trotzdem weiter mit ihren Google-Zugangsdaten einloggen. Feedly ist kostenlos.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Neues aus der Technikwelt: Eine surfende Kamera und jede Menge Computer

(dpa/csr)