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Mensch gegen Maschine bei "Jeopardy": Computer gewinnt Quizshow überlegen

Mensch gegen Maschine bei "Jeopardy" : Computer gewinnt Quizshow überlegen

New York (RPO). "Watson" hat seinen menschlichen Gegner keine Chance gelassen. In dem Wettstreit in der US-Quizshow "Jeopardy" gewann der Supercomputer von IBM ganz überlegen gegen die beiden Champions der Show, Ken Jennings und Brad Rutter.

"Watson" erhält damit das Preisgeld von einer Million Dollar, das IBM den Wohltätigkeitsorganisationen World Vision und World Community Grid spenden will.

Aber auch Jennings und Rutter gehen nicht leer aus: sie bekommen 300.000 beziehungsweise 200.000 Dollar für ihren Einsatz gegen den Computer. Beide wollen jeweils eine Hälfte ihres Gewinns Wohltätigkeitsorganisationen zukommen lassen.

Bei "Jeopardy" wird nicht einfach nur Wissen abgefragt, sondern die Teilnehmer müssen auch um die Ecke denken können. Der Quizmaster gibt Stichworte vor, aus denen die Spieler die korrekte Frage konstruieren müssen. Bislang galt das als ein Szenario, bei dem ein Computer der intuitiven menschlichen Intelligenz unterlegen ist. Doch "Watson" zeigte, dass das nicht länger der Fall ist.

Der Computer, der nach dem Gründer des IBM-Konzerns, Thomas J. Watson, benannt wurde, überzeugte vor allem mit einer perfekten Einsatzstrategie - bei "Jeopardy" müssen die Spieler einen Geldbetrag auf ihre Antwort setzen.

(apd/top)