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Zu viele Passwörter - jeder Dritte ist genervt

Bitkom-Studie : Zu viele Passwörter - jeder Dritte ist genervt

Gut jeder Dritte (36 Prozent) fühlt sich davon überfordert, dass er sich so viele Passwörter etwa für Onlinekonten merken muss. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des IT-Verbands Bitkom.

Dabei raten Sicherheitsexperten dazu, für jedes Nutzerkonto ein eigenes und eindeutiges Passwort zu haben - damit nicht gleich alle Konten in Gefahr sind, wenn mal eines geknackt wird. Je mehr Konten man hat, umso mehr Passwörter sind also im Spiel.

Experten raten dazu, per Passwortmanager den Überblick zu behalten. Die Manager verwalten die Zugänge zu verschiedenen Konten und schützen diese Datenbank mit einem sicheren Master-Passwort. Es gibt sie für PC und Smartphones.

Eine andere Lösung ist die klassische Eselsbrücke. Dazu nimmt man einen leicht zu merkenden Satz mit einer Zahl und setzt sein Passwort aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter zusammen.

Ein Beispiel: Aus "Ich kann mir so schlecht 26 verschiedene Passwörter merken!" wird das Passwort "Ikmss26vPm!". Für jeden einzelnen Onlinedienst kann das Passwort dann angepasst werden.

Bitkom Research hat 1266 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.

Hier geht es zur Infostrecke: Der kleine Passwort-Knigge

(dpa)