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Wie Twitter auf Angela Merkels Ski-Unfall reagiert

Kanzlerin beim Langlauf gestürzt : Wie Twitter auf Merkels Ski-Unfall reagiert

Nach ihrem Sturz beim Ski-Langlauf hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur einen schmerzhaften Beckenringbruch, sondern muss auch Spott im Netz ertragen. Über Twitter kursieren jede Menge Scherz-Bilder.

Während die CDU-Politikerin beim Empfang der Sternsinger in Berlin auf Krücken die Zähne zusammenbiss, erntete sie in den sozialen Netzwerken viel Heiterkeit und Spott. Kurz nachdem Regierungssprecher Steffen Seibert in der Bundespressekonferenz von Merkels Ski-Unfall berichtet hatte, kursierten beim Kurznachrichtendienst Twitter Scherz-Röntgenbilder. Darauf zu sehen: ein Becken und davor die sogenannte Merkel-Raute, die die 59-Jährige häufig mit ihren Händen formt.

Merkel zog sich während der Weihnachtsferien in der Schweiz einen Bruch im Beckenbereich zu. Der Unfall hatte sich vor Silvester ereignet, die Schwere der Verletzungen war aber erst am vergangenen Freitag nach ihrer Rückkehr in Berlin festgestellt worden. Merkel sagte daraufhin mehrere Termine und Reisen ab, darunter einen Besuch in Polen. Den Großteil der Arbeit will sie vorerst von zu Hause aus erledigen. Die Verletzung gilt als sehr schmerzhaft.

Doch das Netz kennt keine Zurückhaltung. Und so sorgte auch der mögliche Wechsel von Merkels Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla in den Bahn-Vorstand für Heiterkeit. "Unvollständiger Bruch im linken hinteren Beckenring — oder wie man in Berlin sagt: ein ,Po-Falla', schrieb ein Twitter-Nutzer. Andere posteten ein rasantes Ski-Video und schrieben es der Kanzlerin zu, die laut Seibert mit "geringer Geschwindigkeit" unterwegs war.

Merkel ist im Gegensatz zu US-Präsident Barack Obama selbst nicht in sozialen Netzwerken vertreten. Sie überlässt das Twittern ihrem Regierungssprecher. Seibert verbreitete für seine Chefin gestern eine Botschaft: "Dank an alle, die Kanzlerin Merkel gute Besserung wünschen. Sie arbeitet, wird aber drei Wochen lang ihre Termine reduzieren."

(RP)