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Tag der Erde 2022: Google macht Folgen des Klimawandels sichtbar

Tag der Erde : Google macht Folgen des Klimawandels sichtbar

Die Internet-Suchmaschine Google zeigt am Freitag mithilfe von Zeitraffern die Auswirkungen des Klimawandels. Anlass dafür ist der Tag der Erde. Wie Technologie dabei helfen kann, die Folgen des Klimawandels zu verringern.

Wer am Freitag die Internet-Suchmaschine Google benutzt, bekommt über der Suchleiste ein Zeitraffer angezeigt. Dieser zeigt mittels Screenshots von Google Earth die Auswirkungen des Klimawandels im Laufe der Jahre auf der Erde. Bei einem Klick auf die Animation werden Suchergebnisse zum Thema Klimawandel angezeigt. Auch auf der Suchergebnisseite finden sich Animationen sowohl rechts als auch links von der Suchleiste. Bei einem Klick auf die linke Animation werden Sie auf die Startseite von Google mit dem Zeitraffer weitergeleitet.

Rebecca Moore, Direktorin von Google Earth, erläutert den Nutzen der Zeitraffer-Funktion: „Mit Timelapse können wir unseren Planeten in einer vollkommen neuen Dimension und in einem neuen Zeitrahmen sehen. Jetzt kann jede*r Einzelne von uns beobachten, welche Veränderungen die Erde in beinahe vier Jahrzehnten durchgemacht hat.“

Besserer Klimaschutz durch Technologien?

Laut Google können die Zeitraffer-Funktion und andere Technolgien dazu beitragen, den Klimaschutz zu verbessern. Der Konzern nennt dabei drei Bereiche, in denen das möglich ist:

  1. Städte CO2-Emissionen tragen maßgeblich zum Klimawandel bei und müssen reduziert werden. Google hat daher den Environmental Insights Explorer entwickelt: Das Tool bietet Emissionsschätzungen und Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung für tausende Städte weltweit. „Die Überwachung der Luftqualität kann helfen, einen wirkungsvollen Weg zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu finden – wie zum Beispiel die Einrichtung von Umweltzonen oder das Lastwagenverbot in besonders betroffenen Stadtteilen“ sagt Karin Tuxen-Bettman, Programm-Managerin von Google Earth Outreach.
  2. Wälder Wäldern kommt im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle zu, da sie CO2 absorbieren. Global Forest Watch (GFW) ist eine Open-Source-Webanwendung zur Überwachung der weltweiten Wälder in nahezu Echtzeit. GFW ist eine Initiative des World Resources Institute (WRI), mit Partnern wie beispielsweise Google. „Technologie kann eine wichtige Rolle bei der globalen Wiederaufforstung spielen, da sie Gruppen und Einzelpersonen die Informationen liefert, die sie zur Wiederherstellung ihrer lokalen Ökosysteme benötigen“, meint Brigitte Hoyer Gosselink, Leiterin der Abteilung Produktwirtkung bei Google.org.
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  3. Meere Nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Ozeane nehmen CO2 auf. Das Projekt „Diving into an Acidifying Ocean“ (Tauchgang in einen versauerten Ozean) der Künstlerin Cristina Tarquini auf Google Arts & Culture befasst sich mit dieser Thematik. Sie zeigt auf, wie sich die pH-Werte der Meere durch Übersäuerung ändern und wie wichtig Schutzmaßnahmen für unsere Ozeane sind. Sie müssen auf der Website erst oben links auf das Fragezeichen klicken, damit die Interaktion gestartet werden kann. „Wir machen global sichtbar, was der Eingriff des Menschen mit unseren Meeren gemacht hat. Neue Tools für ein nachhaltiges Management tragen dazu bei, den Schutz der Ozeane zu forcieren und eine reichhaltigere Meereswelt wiederherzustellen“ , sagt Brian Sullivan, leitender Programm-Manager bei Google Earth Outreach.

Detailliertere Informationen zu den Technologien bietet dieser Google-Artikel.

Google Doodle

Google ändert regelmäßig sein Logo, um auf Themen oder Ereignisse aufmerksam zu machen. Das nennt sich Google Doodle. Der letzte Doodle am 15.04.2022 widmete sich dem 155. Geburtstag von Dr. Elvira Rawson, einer prominenten Feministin aus Argentinien.