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Wie man Google & Co richtig nutzt: Such' Maschine!

Wie man Google & Co richtig nutzt : Such' Maschine!

Düsseldorf (RP). Im Internet findet der Nutzer zu allen Themen eine Flut von Informationen. Meist sind die Wesentlichen dennoch nicht dabei. Tipps und Tricks, wie Suchmaschinen schneller brauchbare Ergebnisse liefern.

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p class="text">Wer in eine Suchmaschine ein Stichwort eintippt, landet garantiert einen Treffer. Meist geht die Zahl jedoch in die Tausende, so dass das Selektieren der angezeigten Ergebnisse sehr mühsam ist. Seit einiger Zeit hat der Nutzer noch ein weiteres Problem, denn: Deutschlands beliebteste Suchmaschine Google ist bestechlich.

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p class="text">In der Trefferliste stehen oftmals angeblich relevante Seiten zum gesuchten Thema an Top-Positionen, die aber tatsächlich keine sind. Die große Zahl der unbrauchbaren Angebote hat einen einfachen Hintergrund. Google listet die Treffer nach dem Relevanzprinzip auf. Dieses lässt sich leicht manipulieren, weil die Suchmaschine die Wichtigkeit einer Seite danach berechnet, wie häufig andere Homepages auf eine Seite verweisen und wie viele weitere Links von ihr weggehen.

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p class="text">Qualitätsverlust in der Angebotsliste

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p class="text">Also gilt: Je mehr Verweise eine Seite im Internet hat, desto höher landet sie im Ranking der Trefferliste der Suchmaschine. Machen pfiffige Nutzer sich dies zunutze, können sie ihr Seite durch vielfache Verlinkungen "hochlisten".

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p class="text">Dabei muss das Thema der Seite nicht unbedingt viel mit dem verlinkten Begriff und damit mit dem Suchbegriff zu tun haben. Somit muss der Suchende neben den ohnehin hohen Trefferzahlen auch noch gegen einen Qualitätsverlust in der Angebotsliste kämpfen.

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p class="text">Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, denn die Trefferliste würde auch nicht merklich schrumpfen, wenn überwiegend verwertbare Ergebnisse angezeigt würden. Grund: Viele Nutzer gehen zu allgemein bei ihrer Suche vor. Daher lohnt es sich, die Suche ein wenig vorzuplanen, um später nicht wertvolle Zeit mit wertlosen Treffern zu verschwenden. Möchte der Nutzer beispielsweise eine Übernachtungsmöglichkeit in oder um München finden, sollten die Suchbegriffe nicht nur "Hotel", "München" oder "Übernachtung" lauten.

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p class="text">Verknüpfungen nutzen

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p class="text">Eine Recherche über so genannte generische Begriffe führt hierbei schneller zum Erfolg. Man verbindet den Begriff "Hotel" mit einem "www" und einem "de" und landet bei einer Online-Hotelvermittlung, die mehr als 100.000 Hotels katalogisiert hat. Das Prinzip, Begriffe mit einer URL zu verknüpfen, lässt sich jedoch nicht konsequent durchhalten. Wer etwa einen Gebrauchtwagen im Netz sucht, dem entgehen bei der Eingabe "gebrauchtwagen.de" unter anderem die Online-KFZ-Märkte von Tageszeitungen oder die Angebote wie "mobile.de".

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p class="text">Dennoch sollte die Stichwortsuche bei einer Suchmaschine nicht nur "Gebrauchtwagen" oder "Auto" lauten. Verknüpfungen zweier oder mehrerer Begriffe mit Verknüpfungsopratoren wie "und", "oder" sowie "nicht" sind dabei die wichtigsten Möglichkeiten. Je nach Suchmaschine müssen diese Begriffe umgewandelt werden.

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p class="text">Die Verknüpfung mit "und" verstehen manche Suchknechte nur mit einem Pluszeichen oder dem englischen Wort "and". Die Verknüpfung mit "nicht" funktioniert entsprechend mit einem Minuszeichen vor einem Stichwort oder der englischen Bezeichnung "not". Auch ganze Wortgruppen lassen sich einfach finden, indem man sie mit An- Und Abführungszeichen versieht.

Bei allen Suchmaschinen gibt es zudem die erweiterte Suchmöglichkeiten, bei denen weitere Voreingaben die Trefferquote von vorn herein einschränken. Als Kriterien können dabei Daten, Sprachen, Themenfelder oder Länder vorgegeben werden. Auch Webkataloge (Verzeichnisse von Suchmaschinen) helfen, im Datenmeer nicht unter zu gehen.